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Damit sich eine Spirituose Likör nennen darf, muss sie mindestens 100 Gramm Zucker pro Liter enthalten. Foto: Patrick Seeger/dpa

Spirituosen

Hauptsache süß: Was einen Likör ausmacht

Whisky, Wodka oder Schnaps: Vielen ist das zu hart und herb. Wer es hochprozentig und dabei süß mag, sollte lieber zum Likör greifen. Denn hier ist viel Zucker ein Muss.

Lauffen am Necker (dpa/tmn) - Jeder Likör ist eine Spirituose - aber nicht jede Spirituose ist auch ein Likör. Denn um als Likör zu gelten, müssen Getränke einen Mindestgehalt an Zucker aufweisen. Was je Liter 100 Gramm Zucker oder mehr enthält, ist ein Likör.

Es gibt aber auch Ausnahmen von der Regel: Besteht der Alkoholgehalt allein aus Kirschbrand, genügen 70 Gramm Zucker, erläutert die Deutsche Barkeeper-Union. Und falls Enzian oder "ähnliche Pflanzen" der einzige Aromastoff des Likörs sind, genügen 80 Gramm Zucker je Liter.

Sehr süß wird es bei Likören, die mit dem Zusatz "Crème de..." etikettiert worden sind: Sie müssen wenigstens 250 Gramm Zucker pro Liter enthalten, eine Crème de Cassis sogar 400 Gramm pro Liter.

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