Zutaten für den Hefeteig.

Hefeteig für Krapfen, Fensterküchl und Rohrnudeln

Krapfen, Fensterküchl und Rohrnudeln kann man mit Hefeteig machen. Wir verraten Ihnen, was Sie für den Teig brauchen.

Zutaten für den Hefeteig

1 Kilogramm Mehl

1/2 Milch

30 g Frischhefe

Sultanien nach Geschmack (wer will, legt diese ein paar Tage zuvor in Rum ein)

2 Päckchen Vanillezucker

80 g Butter

2 Eier

1 TL Salz

Butterschmalz zum Rausbacken

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

1. Die Hefe in das Mehl bröseln, mit warmer Milch (maximal 35 Grad), Zucker, Salz und Eiern mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten.

2. Dann die Butter unterkneten. Darauf achten, dass diese nicht zu kalt ist. Solange kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.

3. Den Hefeteig gehen lassen: Dazu den Teig mit etwas Mehl bestäuben und die Schüssel mit einem Gerschirrtuch abdecken. Den Teig bei Zimmertemperatur 30 Minuten gehen lassen.

4. Den aufgegangenen Teig weiter bearbeiten.

Entweder Krapfen formen und in Schmalz ausbacken oder Fensterküchel herstellen und ausbacken. Für die Rohrnudel 25 Teigkugeln in eine gebutterte Reine setzen, diese noch einmal kurz gehen lassen. Dann im Ofen circa 35 Minuten bei 180 Grad backen.

Tipps von Johann Lindner:

- Die Rohrnudeln in eine Reine setzen. Diese auf alle Fälle vorher mit flüssiger Butter auspinseln. Man kann den Boden anschließend auch etwas mit Zucker bestreuen. Das ergibt beim Backen eine Karamellschicht.

-Solange die Rohrnudeln im Rohr sind, niemals zwischendurch die Ofentür öffnen, die Rohrnudeln drohen sonst zusammenzufallen.

-Die Rohrnudeln noch warm mit einem flüssigen Zuckerguss (aus Puderzucker und Wasser) bepinseln. Wer will, aromatisiert den Zuckerguss mit etwas Rum.

-Die Fensterküchel und die Krapfen nach dem Ausbacken auf ein Stück Küchenrolle legen. Diese fängt das überflüssige Fett auf.

-Mit dem Bestreuen von Puderzucker kurz warten, bis die Teigwaren etwas ausgekühlt sind.

Wenn der Hefeteig nicht aufgeht...

-war die Hefe nicht mehr frisch genug.

- hätte der Teig mehr Zeit benötigt, um aufzugehen.

-war der Hefeteig eventuell Zugluft ausgesetzt.

-hat der Teig an einem Ort geruht, der nicht warm genug war.

-ist die Hefe mit Salz in Berührung gekommen (so wie es bei Johann Lindner der Fall war).

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