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Geruhsam und entspannt kann der Gast im Arkadenhof des "Augustiners" mitten im heftigen Treiben der Fußgängerzone eine gemütliche Auszeit im Jugendstilambiente nehmen.

Der Arkadenhof des „Augustiners“

Herrliche Ruhezone aus der Prinzregentenzeit

Arkadenhof – das klingt mediterran-exklusiv, und so ist der architektonisch unverwechselbare Garten im „Augustiner“ mitten im Herzen der Innenstadt auch richtig charakterisiert.

Diese sonnige Oase im geschäftigen Leben der Fußgängerzone ist mit ihren 350 Plätzen eine herrliche Ruhezone für alle Gestressten, um etwa während eines ermüdenden Shopping-Streifzugs am Mittag genauso wie abends nach einem aufregenden Bürotag bei einem süffigen „Augustiner“-Edelstoff oder einer deftigen Brotzeit neue Energien zu tanken.

Wer es im Sommer kühl und schattig mag, der kann sich an die freien Tische unter den Rundbögen der Arkaden am Rande des Innenhofs zurückziehen. Andere lassen sich lieber im Inneren des Biergartens erst einmal in aller Ruhe von den heißen Sonne anlachen, um dann nach einer gewissen Weile vielleicht einen Kellner zu bitten, doch einen Sonnenschirm heranzurollen.

Ob an den einzelnen Tischen zu zweit, ganz alleine oder mit der Familie sowie in der großen Runde einer Freundesclique – das historische Ambiente in einem der wenigen unverändert erhalten gebliebenen Baudenkmäler der Münchner Jugendstilzeit mit dem muschelbesetzten Brunnen an der Stirnseite und phantasievollen Wandmalereien lädt immer dazu ein, die schönsten Seiten des Lebens zu genießen.

Bis zum Umzug an die Landsberger Straße im Jahr 1895 wurde in den umliegenden Gebäuden das Augustiner-Bier gebraut. Dann gestaltete Architekt Emanuel von Seidl das Ensemble im Stile des Historismus um, so dass der Gast bis auf den heutigen Tag dort der Prinzregentenzeit nachspüren kann.

Geführt wird die Traditionsgaststätte mittlerweile seit mehr als einem Vierteljahrhundert von einer der erfahrensten Münchner Wirtsfamilien. Pächter Manfred Vollmer und sein Sohn Thomas in der Geschäftsleitung, die auch das „Augustiner“-Festzelt auf der Wiesn führen, haben der stadtbekannten Institution längst ihr individuelles Siegel aufgeprägt. Ihnen ist es mit ihrem bewährten Team gelungen, das Lokal bei einheimischen und internationalen Gästen als Inbegriff bayerischer Gastlichkeit noch beliebter zu machen, wo man einfach schnell vorbeigehen muss, wenn man in der Neuhauser Straße unterwegs ist.

Sollte sich das Wetter einmal akut verschlechtern, besteht übrigens immer die Möglichkeit, in den Innenräumen ein Platz zu finden. Das gilt auch für Reservierungen im Biergarten. Dabei kann man sich bestens vom netten Service der Bedienungen und von der gehobenen, mehrfach preisgekrönten Küche des bekannten Restaurants verwöhnen lassen.

Im sehr schön mit Geranien bepflanzten Biergarten sind gerade jetzt leichte Sommersalate empfehlenswert, aber natürlich auch Schweinshaxn oder halbe Hendl. Und dazu täglich ab 16 Uhr das „Augustiner“-Hell vom Holzfass. Völlig unverkünstelte bayerische Spezialitäten wie ein Jungschweinebraten oder hausgemachter Leberkäs aus der eigenen Metzgerei mit Fleisch von Vollmers Tierbestand im Gut Granerhof in Böbing bei Peißenberg gehören zu den Markenzeichen des Restaurants.

„Erste Priorität hat für uns ferner bis auf den heutigen Tag, ein gutes Augustiner-Bier gepflegt auf den Tisch zu bringen. Dazu zählt etwa, dass das Bier nicht vom Automaten kommt, sondern nur per Hand vom Schankkellner gezapft wird, und dass in die Biergläser kein Spezi oder Wasser eingeschenkt wird. Dadurch steht der feinporige Schaum dann wie Sahne im Glas“, erklärt der Sohn, der wie sein Vater ebenfalls Koch und zusätzlich noch Hotelfachmann gelernt hat.

Höchster Qualitätsanspruch

Erfahrene Wirte: Manfred (l.) und Thomas Vollmer.

Die Fleischwaren in den „Augustiner Großgaststätten“ stammenausschließlich aus bayerischen Betrieben, die das Restaurant mit seinem idyllischen Biergarten seit vielen Jahren beliefern. Jedes Stück wird von den eigenen Metzgern sorgfältig ausgesucht und fachmännisch verarbeitet. Um höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, betreibt Gastronom Manfred Vollmer außerdem seit einigen Jahren eigene Tierhaltung. Ferner sind die Brezn auf den Tischen oft noch ofenwarm. Kein Wunder, dass die goldbraun gebackenen, reschen Begleiter der Schmankerl aus der Küche weggehen wie warme Semmeln. Und obwohl die Traditionsgaststätte alles andere als ein Caféhaus ist, kommen auch die Kuchen und Torten nicht zu kurz. Dafür sorgt der hauseigene Patissier mit seiner Kunst.

Auf einen Blick

Augustiner
Neuhauser Straße 27
(Fußgängerzone)
80331 München
Pächter: Manfred Vollmer
Geöffnet: 10–24 Uhr (warme Küche: 11–23 Uhr)
Tel. 089 - 23 183-257
Fax 26 053-79
E-Mail: mail@augustinerrestaurant.com
www.augustiner-restaurant.com

BERND KREUELS

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