+
Erdnüsse sind ein beliebter Snack mit einem kleinen Geheimnis.

Rätsel gelöst

In jeder Erdnuss steckt ein Geheimnis, das Sie bisher immer übersehen haben

  • schließen

Erdnüsse gehören wohl zu den beliebtesten Knabbereien. Wenn Sie sie allerdings nur so nebenbei futtern, entgeht Ihnen jedes Mal ein interessantes Detail.

Wenn Sie eine Erdnuss auseinanderbrechen, hat eine Seite immer einen kleinen "Knubbel". Wenn Sie bisher gedacht haben, dass die Erdnuss nun mal einfach so bricht, dann haben Sie falsch gedacht. Dieser kleine Knubbel hat eine sehr wichtige Bedeutung.

Die Erdnuss ist gar keine Nuss

Bei der Erdnuss handelt es sich eigentlich gar nicht um eine Nuss. Sie ist eine Hülsenfrucht, gehört also zur gleichen Familie wie Erbsen und Bohnen. In der englischen Bezeichnung "Peanut", also auf Deutsch "Erbsennuss", kann man diese verwandtschaftliche Beziehung noch erkennen. Dass sie als Nuss bezeichnet wird, liegt an der Beschaffenheit der Samen. Diese sind in Konsistenz und Fettgehalt echten Nüssen wie Haselnuss und Walnuss sehr ähnlich.

Erdnuss ist eigentlich ein Samen mit Mini-Pflanze

Da die "Nuss" eigentlich ein Samen ist, könnte man die Erdnuss also einpflanzen und nach einer Weile würde eine Erdnusspflanze zum Vorschein kommen. Hier liegt auch die Erklärung für den Knubbel. Dieser ist ein "Erdnussembryo", an dem man sogar schon die Form der Pflanze mit zwei Keimblätter und eine Primärwurzel erkennen kann. Aus diesem Erdnussembryo wächst der Setzling.

Video: So kommen die Erdnüsse in die Dose

Auch interessant: Diese Test-Ergebnisse könnten Ihnen Weihnachten vermiesen

Erdnuss selbst anpflanzen

Mit diesem Wissen im Hinterkopf könnten Sie vielleicht auf die Idee kommen, einfach mal eine Erdnuss anzupflanzen. In einem Gewächshaus oder Wintergarten gelingt Ihnen das auch in Deutschland. 

  • Verwenden Sie eine ungesalzene und ungeröstete Erdnuss.
  • Schälen Sie die äußere Hülle und die dunkelbraune Haut ab.
  • Stecken Sie die Erdnuss nun in einen kleinen Topf mit feuchter Anzuchterde.
  • Decken Sie den Topf mit durchsichtiger Folie ab, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.
  • Halten Sie die Nuss während der Keimzeit gleichmäßig feucht.
  • Platzieren Sie den Topf an einem warmen, hellen Platz auf.
  • Sobald das Erdnuss-Pflänzchen groß genug ist, können Sie es in einen größeren Topf mit sandhaltiger Erde umsetzen.

Die Erdnusspflanze mag es sehr hell und warm. Direkte Sonneneinstrahlung und Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad sind also ideal. Sie mögen nur wenig Wasser. Nach einer Blütezeit von maximal ein bis zwei Tagen wächst der Fruchtstiel direkt aus der Erde. Sobald die Blätter der Erdnusspflanze gelb werden, sind die Nüsse in der Erde reif für die Ernte. Ziehen Sie die Pflanze aus der Erde und zupfen Sie die Erdnüsse ab. Nun müssen Sie diese trocknen lassen, bevor Sie sie essen oder neu einpflanzen können.

Und fertig ist der ewige Erdnuss-Vorrat für die Knabber-Schale.

Lesen Sie auch: So müssen Sie nie mehr schimmelige Beeren wegschmeißen.

ante

Diese Mikrowellentricks kennt kaum jemand - dabei sind sie wirklich praktisch

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Eierlikör, Rum und Co.: So machen Sie den perfekten Zuckerguss
Seien wir ehrlich: Zuckerguss macht alles besser. Aber nur, wenn Sie ihn richtig zubereiten und auch noch ein paar Tricks kennen, wie der Zuckerguss perfekt wird.
Eierlikör, Rum und Co.: So machen Sie den perfekten Zuckerguss
Foodwatch kritisiert Ausfälle bei Lebensmittelkontrollen
Verbraucher sollen sich darauf verlassen können, dass Produkte im Kühlschrank in Ordnung sind. Dafür haben Überwacher der Behörden ein Auge auf die Anbieter - doch …
Foodwatch kritisiert Ausfälle bei Lebensmittelkontrollen
Diesen Zwiebelkuchen wollen Sie das ganze Jahr über essen
Zwiebelkuchen wird in der Regel zu jungem Wein gegessen, also im Frühherbst. Aber so haben Sie viel zu wenig Zeit zum Genießen. Verlängern Sie die Saison mit diesem …
Diesen Zwiebelkuchen wollen Sie das ganze Jahr über essen
Spitzbuben backen: Unkompliziertes Adventsgebäck schnell selbst gemacht
Zutaten, Rezept und Co.: Erfahren Sie hier alles zu einem sehr einfachen und doch durchaus beliebten Adventsgebäck - den Spitzbuben.
Spitzbuben backen: Unkompliziertes Adventsgebäck schnell selbst gemacht

Kommentare