Cleverer Kuchen ohne Backen: Kalter Hund.
+
Cleverer Kuchen ohne Backen: Kalter Hund.

Klassiker-Rezept

Einfacher und schneller Kuchen – ganz ohne Backen: Kalter Hund

  • Maria Dirschauer
    VonMaria Dirschauer
    schließen

Butterkekse und eine Schokocreme ergeben einen einfachen, aber leckeren Kuchen, der Ihnen ganz ohne Backen gelingt. So machen Sie den Klassiker Kalter Hund.

Der Kuchen namens Kalter Hund, regional auch als Kalte Schnauze oder Kellerkuchen bekannt, ist ein echter Klassiker. Erfunden wurde er vermutlich in der Nachkriegszeit, als man nur schwer an echte Schokolade kam. Aber man wusste sich zu helfen: Aus Kokosfett und Kakaopulver wird einfach eine schokoladige Creme angerührt, die abwechselnd mit Butterkeksen in eine Form geschichtet wird. Bis heute ist es ein beliebter einfacher Kuchen, der zum Beispiel für Kindergeburtstage schnell vorbereitet werden kann.

Besonders praktisch: Der Kuchen muss nicht gebacken werden. Einfach vorbereiten und ab in den Kühlschrank, wo er mindestens vier Stunden durchkühlen muss. Alternativ können Sie ihn auch am Vortag vorbereiten und über Nacht stehen lassen. Je mehr die Süßspeise durchzieht, desto besser wird sie. Außerdem brauchen Sie gar nicht viele Zutaten. Den Rum können Sie natürlich weglassen oder durch Milch ersetzen, wenn Kinder mitessen. Und noch ein wichtiger Tipp: Achten Sie darauf, sehr frische Eier zu verwenden, da der Kuchen ja nicht gebacken wird.

Probieren Sie auch: Backen Sie diesen himmlischen Pudding-Streuselkuchen.

Rezept für Kalter Hund: Sie brauchen nur wenige Zutaten

Zutaten für eine Kastenform (26 cm):

  • 2 Eier (Größe M)
  • 300 g feiner Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Kokosfett
  • 120 g Kakaopulver
  • 2 EL Rum oder Milch
  • 40 Butterkekse

Auch lecker: Lust auf Apfelmuskuchen? Dieses Rezept ist einfach perfekt zum Backen mit Kindern.

Kalter Hund – Klassiker-Kuchen ohne Backen: So geht‘s

  1. Rühren Sie die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker mithilfe des Handmixers schaumig.
  2. Schmelzen Sie das Kokosfett in einem Topf auf dem Herd bei kleiner Hitze und lassen Sie es etwas abkühlen.
  3. Rühren Sie den Kakao und das zerlassene Kokosfett nach und nach unter die Eier-Zucker-Mischung. Geben Sie nach Belieben auch den Rum oder die Milch hinzu.
  4. Legen Sie die Kastenform mit Backpapier aus.
  5. Jetzt schichten Sie abwechselnd die Schokocreme und eine Lage Butterkekse in die Form. Die erste und abschließende Schicht sollten aus Schokocreme bestehen. Verfahren Sie so, bis die Schokocreme und die Kekse aufgebraucht sind.
  6. Lassen Sie den Kuchen mindestens 4 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank fest werden.
  7. Zum Servieren stürzen Sie den Kalten Hund mithilfe des Backpapiers aus der Form auf ein Schneidebrett. Dann können Sie ihn in fingerbreite Scheiben schneiden.

Ein weiteres Plus vom Kalten Hund: Sie können ihn problemlos mehrere Tage oder sogar bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Lagern Sie ihn am besten in einer Plastikdose, damit er vor Feuchtigkeit geschützt ist. Auch einfrieren ist kein Problem, im Gefrierschrank ist der Kuchen bis zu drei Monate haltbar. Viel Spaß beim Nach-„backen“ und guten Appetit mit diesem Klassiker-Kuchen! (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Weiterbacken: „Betrunkene Braut“: Der Kuchen mit dem ungewöhnlichen Namen ist ganz einfach zu backen.

Ein Riesen-Cookie aus der Pfanne

Der Hafer-Orangen-Cookie wird zunächst für zehn Minuten ohne Deckel gebacken. Dann kommt Frischkäse hinzu und für weitere fünf Minuten der Deckel drauf. Schließlich muss der Keks bei geschlossenem Deckel für 15 Minuten abkühlen. Foto: Akiko Ida/Jan Thorbecke Verlag/dpa-tmn
Der Cookie aus der Pfanne ist mit Schokolade und Haselnüssen verfeinert und passt garantiert in keine Keksdose. Foto: Akiko Ida/Jan Thorbecke Verlag/dpa-tmn
Der Riesenkeks, amerikanisch auch Skillet Cookie genannt, wurde mit Birnen und Haselnüssen in der Pfanne zubereitet. Foto: Akiko Ida/Jan Thorbecke Verlag/dpa-tmn
Gabriele Frankemölle ist Food-Bloggerin von usa-kulinarisch.de. Foto: gfra/usa-kulinarisch.de/dpa-tmn
Ein Riesen-Cookie aus der Pfanne

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare