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Früher waren Kartoffeln giftiger als heute. Dennoch enthalten sie weiterhin Solanin. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Kartoffel-Kochwasser wegschütten

Kartoffeln enthalten den giftigen Stoff Solanin. Dieser geht beim Kochen größtenteils in das Wasser über. Wer sich nicht vergiften möchte, sollte dieses daher nicht für andere Speisen nutzen.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Während der Lagerung kann sich in Kartoffeln der giftige Stoff Solanin bilden. Beim Schälen der Kartoffeln lässt sich der Solaningehalt um rund 80 Prozent senken, teilt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit.

Beim Kochen reduziert sich der Gehalt des giftigen Stoffes noch einmal um 10 Prozent - das Solanin wechselt dann aber ins Kochwasser. Dieses sollten Verbraucher deshalb besser wegschütten und nicht mehr für andere Speisen wie beispielsweise eine Soße nutzen.

Damit sie kein oder möglichst wenig Solanin bilden, sollten Kartoffeln keinesfalls im Licht, sondern dunkel und trocken lagern. Damit sich die Stärke nicht in Zucker wandelt, sollten sie allerdings nicht in den Kühlschrank. Außerdem brauchen die Knollen Luft: Wer sie im Plastikbeutel kauft, sollte die Kartoffeln nach dem Kauf herausnehmen. Grüne Stellen enthalten ebenfalls Solanin und müssen großzügig ausgeschnitten werden.

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