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Kellner haben einen anstrengenden Job - so machen Sie ihn noch schwerer.

Einfache Regeln

Kellner verraten, wann Sie sich beschweren und kein Trinkgeld geben sollten

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Essen im Restaurant ist eine kleine Alltagsflucht, die wir uns gerne gönnen. Dabei treffen wir auf Kellner, die uns manches Verhalten gerne austreiben würden.

Das Restaurant. Der Ort, an dem Sie sich eine schöne Zeit machen, gutes Essen genießen und mit Familie und Freunde zusammen sind, ist für Kellner ein harter Arbeitsplatz.

Natürlich erwarten Sie zurecht guten Service, aber manchmal machen Sie es den Servicekräften auch unnötig schwer. Diese nervigen Verhaltensweisen würden sie Ihnen gerne austreiben:

Sie setzen sich hin, bevor der Tisch abgeräumt ist

Der Laden ist voll und Sie haben einen Tisch entdeckt, von dem die Gäste gerade aufgestanden sind. Jetzt ist die Versuchung natürlich groß, sich sofort hinzusetzen. Damit machen Sie der Servicekraft aber das Leben schwer. Wenn Sie sich hinsetzen, dauert das Abräumen viel länger und der oder die Arme muss um Sie herum putzen und den Tisch neu eindecken. Das ist für beide Seiten unangenehm. Lösung: Sie setzen sich an einen Tisch, der bereits hergerichtet ist, oder Sie setzen sich erst, wenn der Tisch neu gedeckt ist.

Sie setzen sich einfach hin, ohne nach einem Platz zu fragen

In feineren Restaurants ist es gang und gäbe, aber auch im rustikalen Wirtshaus um die Ecke freut sich der Kellner, wenn Sie sich nicht einfach irgendwo hinsetzen, sondern sich einen Platz zuweisen lassen. Die Servicekräfte planen gerne, um sich lange Wege zu ersparen oder besser den Überblick bewahren zu können. Vielleicht rechnet das Personal auch aus Erfahrung mit größeren Gruppen. Fragen Sie einfach kurz nach. Ihr Kellner wird es Ihnen danken.

Sie reklamieren nicht, was Ihnen nicht schmeckt

Nach dem Essen fragt die Kellnerin Sie, ob es Ihnen geschmeckt hat. Wenn Sie jetzt anfangen zu meckern, der Teller aber trotzdem fast leergegessen ist, rücken Sie sich selbst in ein schlechtes Licht. Es kann immer passieren, dass ein Gericht misslungen ist, oder Ihnen einfach nicht schmeckt. Geben Sie in so einem Fall sofort ein Signal, damit man Ihnen eine Alternative anbieten kann. Das ist fair und Sie wirken nicht wie jemand, der sich einfach um die Rechnung drücken will.

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Geben Sie lieber kein Trinkgeld

Sie drücken mit dem Trinkgeld aus, wie zufrieden Sie mit dem Service waren. Wenn Sie einfach nur aufrunden und dem Kellner nach einem ausgiebigen Mahl dreißig Cent in die Hand drücken, ist das wie ein "Schlag ins Gesicht". Vielen Kellnern ist es dann lieber, dass Sie gar kein Trinkgeld geben. Das gilt natürlich nicht, wenn Sie nur eine schnellen Espresso getrunken haben und dann schon wieder auf dem Sprung sind. Hier ist ein größeres Trinkgeld natürlich erfreulich, wird aber nicht unbedingt erwartet. Generell gilt: Bei Beträgen bis zu 100 Euro sind Sie gut beraten, wenn Sie sieben bis zehn Prozent zusätzlich geben. Darüber reichen auch fünf Prozent.

Kellnerin bekommt 2600 Euro Trinkgeld und trifft unerwartete Entscheidung

Sie haben keine Geduld

Qualität braucht seine Zeit. Wenn Sie also schon nach zehn Minuten Wartezeit ungeduldig auf den Tisch trommeln und bei der Bedienung nachfragen, machen Sie sich unbeliebt. Welche Wartezeit "zu lang" ist, hängt dabei vom Umfang des Menüs ab. Auf ein einfaches Hauptgericht sollten Sie nicht länger als 30 Minuten warten müssen, ein aufwändiges Menü nimmt natürlich mehr Zeit ein Anspruch. Wenn Ihnen die Wartezeit zu lange erscheint, fragen Sie freundlich nach. Versuchen Sie sich dann zu entspannen und den Zeitdruck wenigstens beim Essen mal zu vergessen.

Lesen Sie auch: Deshalb sollten Sie im Restaurant niemals die Teller zusammenstellen.

ante

Dieses Bier trinkt München am liebsten

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