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Chilis essen kann angenehm sein. Denn die Schärfe der Frucht unterscheidet sich je nach Sorte.

Genuss

Je kleiner desto schärfer? Nicht bei Chilis!

Je kleiner, desto schärfer: Diese Faustregel stimmt bei Chilischoten nur bedingt. Denn unter den rund 1000 Sorten gibt es viele Ausnahmen.

München - Bei Chilis muss man genau hinschauen. Wie viel Capsaicin - der für die Schärfe verantwortliche Inhaltsstoff - in einer Frucht steckt, ist unter anderem von der Sorte, der Bodenbeschaffenheit, dem Klima und der Bewässerung abhängig.

Grundsätzlich gilt: Die Schärfe einer Chilischote nimmt vom Fruchtansatz bis zur Spitze ab. Darauf weist die Vereinigung Slow Food Deutschland in ihrem Magazin hin (Ausgabe 03/2015) hin. Weniger scharf wird es auch, wenn man vor dem Kochen die Scheidewände mit den Kernen der Chilis herausschneidet. Darin steckt das meiste Capsaicin.

dpa

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