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Wer eine Kokosnuss aufschlägt, wird darin keine Kokosmilch vorfinden.

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Das ist Kokosmilch wirklich und deshalb sollten Sie lieber Kokoscreme kaufen

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Kokosmilch verleiht vielen Gerichten im Handumdrehen einen exotischen Geschmack und die nötige Cremigkeit. Aber was ist die weiße Flüssigkeit überhaupt?

Es gibt sie bei uns vornehmlich in Dosen oder Getränkekartons, sie ist meistens flüssig, zuweilen aber auch fest und weiß — die Rede ist von Kokosmilch. Diese Zutat wird vor allem in der asiatischen Küche verwendet und schmeckt nach Urlaub.

Was ist Kokosmilch überhaupt?

Schlägt man eine Kokosnuss auf, so findet man im Innern der haarigen Nuss das Kokoswasser vor. Das ist durchsichtig und schmeckt eher neutral bis süßlich, aber auf keinen Fall intensiv nach Kokos. Das, was als Kokosmilch verkauft wird, kommt in der Natur überhaupt nicht vor. Es ist eine Mischung aus Wasser und dem Fruchtfleisch der Kokosnuss. Dazu wird Letzteres zusammen mit Wasser püriert. Dann wird das Ganze abgeseiht und ausgedrückt und man erhält die beliebte Kokosmilch, die in Suppen, Currys und vielen anderen Gerichten zum Einsatz kommt.

Tipp: Mit Kokoscreme können Sie bares Geld sparen

Das Feste, was sich in mancher Dose Kokosmilch an der Oberfläche abgesetzt hat, ist Kokossahne oder Kokoscreme. Die entsteht, wenn sich das Fett der Kokosmilch nach einer Zeit wieder vom Wasser trennt. Diese Kokoscreme kann man auch separat kaufen, meist zu einem günstigeren Preis als Kokosmilch. Spar-Tipp: Machen Sie daraus einfach wieder eigene Kokosmilch, indem Sie die Creme gut mit warmem Wasser mischen und dann einfach wie gewohnt verwenden.

Verwechseln Sie Kokoscreme, oder Coconut Cream, aber auf keinen Fall mit Cream of Coconut. Diese Cocktailzutat wird auch häufig in Dosen verkauft, wird aber aus eingedicktem Kokosnussfett und mit Rohrzucker gesüßter Kokosmilch hergestellt.

Zu viel Kokosmilch? Diesen genialen Trick sollten Sie kennen!

Viele Rezepte verlangen nur einen Schluck Kokosmilch und Sie bleiben mit dem Rest, der nicht gerade günstigen Zutat zurück. Viele bewahren die Dose dann mit dem guten Willen auf, sie würden in Kürze noch einmal ein Rezept mit Kokosmilch kochen - zum Beispiel Erbsen-Kokos-Suppe. Meist passiert das aber nicht und die Dose landet im Müll.

Machen Sie diesen Fehler in Zukunft nicht mehr. Füllen Sie stattdessen eine herkömmliche Eiswürfelform mit der übriggeblieben Kokosmilch und frieren Sie sie ein. Nach einer Nacht im Gefrierschrank können Sie die nun harten Kokosmilchwürfel in einen Gefrierbeutel umfüllen und portionsweise entnehmen, wenn Sie sie mal wieder in einem Rezept brauchen.

Video: Kochen Sie gleich Kürbissuppe mit Kokosmilch 

Lesen Sie auch: Stiftung Warentest warnt vor Kokosöl dieses Discounters.

ante

Wenn nur die Schale nicht wäre: Kokosnuss richtig öffnen

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