Krautsuppe
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Winterliche Krautsuppe: Ein Genuss aus Kohl, Kartoffeln, Speck und Würsten.

Leckeres Rezept

Kennen Sie diese kräftigende Suppe mit deftiger Einlage?

  • Anja Auer
    vonAnja Auer
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Krautsuppe oder Wintereintopf: Dieses Gericht ist genau richtig für kältere Temperaturen. Es wärmt wunderbar von innen und schmeckt Groß und Klein.

Suppe oder Eintopf – tja, über diese Frage könnten wir beim Blick auf das Bild dieses Gerichts jederzeit diskutieren. Eine Suppe ist meist eher flüssigerer Natur mit nicht allzu viel Einlage. Ein Eintopf* ist das Gegenteil davon. Aber egal, ob Sie dieses Gericht nun Krautsuppe oder Wintereintopf nennen, es ist nur eines wichtig: dass es Power hat. Im Sinne von „kräftigend“. Dies ist nämlich bei den aktuellen Temperaturen wirklich vonnöten. Der Winter hat uns, zumindest im Sinne der Temperaturen, in diesen Tagen immer noch fest im Griff …

Der Hintergedanke bei diesem Rezept

Den haben wir schon besprochen: Es muss was Warmes und Kräftiges her. Also war der Gedanke: Kohl, Kartoffeln, Suppengemüse sowie Fleisch und Wurst in einem Topf unterzubringen. Vegetarier müssen an dieser Stelle nicht verärgert das Lesen beenden! Lasst Wurst und Fleisch einfach beiseite. Auch dann wird dieses Gericht sehr lecker.

Krautsuppe: Worauf beim Fleisch und der Wurst zu achten ist

Wer sich für geräuchertes Fleisch entscheidet, sollte Acht geben mit dem Salzen. Denn geräuchertes Fleisch gibt eine Menge von seinem oftmals salzigen Geschmack an die Suppe ab. Gleiches gilt für die Würste. Wer zum Beispiel zu Cabanossi greift, sollte den gleichen Rat befolgen. Und: Schneiden Sie die Cabanossi in mundgerechte Ringe und lasst diese mitköcheln. Die Wurst gibt so noch besser ihre Aromen an die Suppe ab.

Beim Würzen ist erlaubt, was schmeckt

Damit ist aber, wie bereits erklärt, nicht das Salz gemeint. Aber alle anderen Gewürze oder Kräuter. Gut macht sich definitiv Maggikraut. Leider wächst das zu dieser Jahreszeit nicht im Garten – sonst hätte ich es sicherlich in die Suppe gepackt! Ich habe stattdessen zu Kümmel gegriffen. Denkbar wären auf alle Fälle auch Lorbeerblätter und Wacholderbeeren.

Extrapfiff mit Griebenschmalz für die Krautsuppe

Wer seinem Gericht den Extrapfiff verleihen möchte, der brät mit Griebenschmalz an. Klar, das wird dann eine besonders deftige Angelegenheit. Aber aktuell arbeite zumindest ich noch nicht auf die Bikini-Figur hin. Dazu ist es mir noch zu kalt. Und wir verspeisen diese deftige Suppe ja nicht jeden Tag. Sowie: Man muss die Suppe ja nicht zusammen mit einem halben Kilogramm Fleisch und Wurst verputzen. Die Menge macht hierbei, im wahrsten Sinne des Wortes, das Kraut fett …

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Rezept für Krautsuppe: Diese Zutaten brauchen Sie

Portionen: 10
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 90 Minuten

  • 1,5 kg Weißkohl
  • 500 g Kartoffeln
  • 3 Zwiebeln
  • 5 Knoblauchzehen
  • 3 EL Butterschmalz
  • 1 Bund Suppengemüse (Karotten, Knollensellerie, Lauch, Petersilie)
  • 4 l Wasser
  • 2 EL Kümmelsamen
  • 500 g geräucherter Speck oder Schinken
  • 2 St. Cabanossi

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Winterliche Krautsuppe: Die Zubereitung

  1. Den Krautkopf vierteln, den Strunk entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Den Knoblauch ebenfalls schälen und kleinhacken.
  3. Die Zwiebeln und den Knoblauch im Schmalz andünsten.
  4. Währenddessen das Suppengemüse schälen und kleinschneiden. Dieses ebenfalls mit andünsten.
  5. Das Kraut nun in den Topf geben und leicht andünsten.
  6. Mit Brühe aufgießen, den Kümmel dazugeben und das Fleisch bzw. die Würste (diese aufgeschnitten) dazugeben.
  7. Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke geschnitten in den Topf geben.
  8. Für gut 90 Minuten köcheln lassen.
  9. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Video: Kräftige Wintersuppe – Kohlsuppe mit Kartoffeln sowie Speck & Wurst

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ- & Food-Magazins „Die Frau am Grill“. Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema „Grillen“, der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill, sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill

*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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