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Prost an der ­eigenen Theke: Riccardo Asti

Endlich am eigenen Herd

Das Marais Soir auf der Schwanthalerhöhe

München - Das halbe Leben in der Spitzengastronomie am Herd, seit 20 Jahren in München. Jetzt oder nie, dachte sich Riccardo Asti, als er nun sein eigenes Restaurant eröffnete.

Marais Soir, gleich vis à vis des Ladencafés Marais, das seine Frau betreibt und in dem „Ricky“, wie ihn seine Freunde nennen, schon manche Kostprobe ablieferte.

Der frühere Getränkeladen an der Ecke wurde komplett neu eingerichtet: Das Ecklokal ist in drei Bereiche unterteilt. Jeder der beiden Flügel ist anders gestaltet. Der eine eher klar und geradlinig, der andere verspielter mit warmen Farben und Kaffeehausstühlen. An der Bar ist Platz für den Aperitif oder den Absacker.

Riccardo Asti ist zwar gebürtiger Mailänder, aber als Koch durch und durch Europäer. Am eigenen Herd kocht er von klassisch französisch bis mediterran – alles frisch und von Hand.

­Jocelyne serviert

Sechs Vorspeisen und vier Hauptgerichte stehen auf der täglich neu geschriebenen Tafel, Käse und drei Desserts auf der Rückseite – basta. Die Spinatsuppe (7 Euro) kommt mit einem pochierten Ei, der warme Ziegenkäse (10 Euro) ist in knusprigen türkischen Kadayif-Teigfäden eingebacken und auf Gemüsesalat angerichtet, auf dem Majoran-Risotto thronen echte Wildfanggarnelen (14 Euro). Mit 20 Euro markieren die Fischgerichte wie die gefüllte Dorade mit Schmortomaten die preisliche Obergrenze. Ein Dessert wie die Crêpe mit Sauerrahmeis und Citrus kostet 7 Euro, ein Drei-Gänge-Menü 37 Euro.

Die Weinkarte ist nicht groß, aber klug zusammengestellt und beschränkt sich auf das klassische Europa. Hier gilt wie bei den Speisen: Konzentration auf das Wesentliche.

tz

 

Marais Soir

Schwanthalerstr. 133

Tel. 089/628 38 662

Mo. bis Sa. ab 18 Uhr

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