Gut zu wissen

Darum hat die Mikrowellentür Punkte – Hätten Sie‘s gewusst?

  • Maria Dirschauer
    vonMaria Dirschauer
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Sind Ihnen schon mal die vielen kleinen Punkte aufgefallen, die die Tür Ihrer Mikrowelle bedecken? Warum es die gibt, erfahren Sie hier.

Im Topf, im Backofen oder in der Mikrowelle – Wie machen Sie am liebsten Ihr Essen warm? Während die einen sagen, durch das Erhitzen in der Mikrowelle gingen Vitamine und Nährstoffe verloren, schätzen die anderen die Schnelligkeit des Geräts. Nur ein paar Minuten dauert es meist, bis das Essen wieder warm ist. Super praktisch, wenn man sich in der Mittagspause nur schnell ein paar Reste aufwärmen will.

Und wussten Sie schon, dass Sie sogar Brot* und Cookies in der Mikrowelle backen können – in nur einer Minute! Während Sie so vor der Mikrowelle stehen und auf das erlösende „Bing“ warten, ist Ihnen vielleicht schon mal die Frage gekommen, warum die Mikrowelle eigentlich so aussieht, wie sie aussieht?

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Essen aufwärmen: Wie funktioniert nochmal eine Mikrowelle?

Mikrowellen versetzen mit dem sogenannten Magnetron, einem Generator zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen, Wassermoleküle in Schwingung, wodurch Reibungswärme entsteht. Die Lebensmittel in der Mikrowelle erhitzen sich also von innen. Je mehr Flüssigkeit ein Lebensmittel oder Produkt enthält, desto schneller wird es auch in der Mikrowelle warm.

Weiterlesen: Die meisten machen es falsch – so wärmen Sie Essen richtig auf.

Gut zu wissen: Darum hat die Mikrowellentür Punkte

Die vielen kleinen Punkte auf dem Fenster der Mikrowellentür ergeben ein Raster. Dieses ist nicht etwas zu Dekorationszwecken da. Damit alles außerhalb der Mikrowelle, also auch wir Menschen, vor der Strahlung im Inneren geschützt sind, ist die Mikrowelle zum einen mit Metallwänden ausgekleidet. Diese reflektieren die Wellen und sorgen für eine gleichmäßige Verteilung im Garraum.

Aus einem ähnlichen Grund ist zum anderen die Mikrowellentür so aufgebaut, wie sie ist. Es handelt sich nämlich nicht um Punkte auf dem Glas, sondern die Tür ist von innen mit einem Lochblech aus Metall verkleidet. Es hält die Mikrowellen auf, aber durch die Löcher kann man noch hindurchschauen, um das Essen zu beobachten (Stichwort: überlaufen oder explodieren). Bei geschlossener Mikrowellentür ist also der Garraum dank Metallwänden und Lochblech komplett abgeschirmt. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Quellen: weltderphysik.de, chip.de

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Ab in die Mikrowelle? Bei diesen Lebensmitteln ist das keine gute Idee

Viele Menschen würden nie auf die Idee kommen, Pizza aufzuwärmen. Sie schmeckt ja auch kalt ganz vorzüglich. Wenn Sie sie doch lieber warm essen wollen, dann nehmen Sie dafür lieber eine Pfanne. So wird der Boden wieder knusprig, der Käse schmilzt schön und Sie können die Pizza wieder genießen.
Sie kennen das: Sie wärmen Lasagne in der Mikrowelle auf und das Ergebnis ist alles andere als lecker. Lavaheiße, totgekochte Stellen liegen direkt neben eiskalten. Lassen Sie das in Zukunft bleiben. Der richtige Ort, um Lasagne aufzuwärmen ist der Backofen. Streuen Sie zusätzlich Käse darauf und geben Sie noch etwas Tomatensoße dazu, dann wird es besonders gut.
Wenn Sie Kartoffelpüree in der Mikrowelle aufwärmen, erreichen Sie nur, dass die Oberfläche austrocknet und unappetitlich wird. Wärmen Sie es stattdessen lieber in einem Wasserbad auf.
Es soll Menschen geben, die kein kaltes Omelett mögen. Deshalb müssen Sie aber noch lange nicht zur Mikrowelle greifen. Viel besser funktioniert es, wenn Sie die Eierspeise in einem feinmaschigen Sieb über einem Topf mit kochendem Wasser aufwärmen.
Ab in die Mikrowelle? Bei diesen Lebensmitteln ist das keine gute Idee

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