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Federweißer ist ein junger Wein, dessen alkoholische Gärung gerade erst begonnen hat. Je mehr sie fortschreitet, desto herber seine Note. Foto: Alexander Rüsche

Mit zunehmender Gärung wird Federweißer immer herber

München (dpa/tmn) - Ob zum Zwiebelkuchen oder zur Quiche: Federweißer passt ideal zu herbstlichen Köstlichkeiten. Sein Geschmack kann jedoch von lieblich bis herb stark variieren.

Der Traubenmost befindet sich noch in der Gärung und ist eine Zwischenstufe von Traubensaft zu Wein. Dabei kann der Geschmack noch reguliert werden. "Je länger Federweißer gärt, desto herber wird er", erklärt Ernährungsexpertin Sabine Hülsmann von der Verbraucherzentrale Bayern. Die Expertin rät, den Federweißer nach dem Kauf zu Hause zu probieren und den Geschmack durch die Lagertemperatur zu optimieren.

Zimmertemperatur beschleunigt die Gärung, Kälte verlangsamt den Prozess. Um den Geschmack zu bewahren, sollte der Rebsaft im Kühlschrank gelagert werden. Bei der alkoholischen Gärung entsteht Kohlensäure, die wieder entweicht. Federweißer sollte deshalb nicht luftdicht verschlossen werden, sonst könnte die Flasche platzen. Außerdem sollte er aufrecht stehen, damit nichts auslaufen kann.

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