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Die Marke „Hans im Glück“ wird in Norddeutschland vorerst verschwinden.

Nach heftigem Streit mit Franchisenehmer

Umbenennung: Neuer Name für zwölf "Hans im Glück"-Filialen steht fest

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München/Lübeck – Nach dem deftigen Streit zwischen der Burgerkette „Hans im Glück“ und einem Franchisenehmer führt dieser seine Filialen eigenständig weiter – den Markennamen dürfen die Restaurants künftig aber nicht mehr verwenden.

Betroffen sind zwölf Restaurants  der Kette in Norddeutschland. Sie firmieren ab 1. April unter dem Namen „Peter Pane“, bestätigt die „Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH“, die bisher Franchisenehmer von „Hans im Glück“ war, gegenüber unserer Onlineredaktion.

Bis April bleiben die „Hans im Glück“-Restaurants in Lübeck, Hamburg, Berlin, Bremen, Flensburg, Oldenburg, Osnabrück, Potsdam und Binz auf Rügen unter dem bisherigen Namen geöffnet, die Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.

Anfang Februar war ein Streit zwischen Paniceus und der Münchner Burgerkette eskaliert. Das Lübecker Unternehmen kündigte die Verträge mit „Hans im Glück“ nach eigenen Angaben wegen „ernsthafter und endgültiger Erfüllungsverweigerung des Systempartners“ und beschloss, seine Restaurants künftig in Eigenregie zu führen.

Naturgemäß fällt der Blick der Münchner Kette auf den Zwist anders aus als bei der künftigen Konkurrenz. Die Paniceum GmbH habe sich nicht an vertragliche Vereinbarungen gehalten und sei deshalb mehrfach abgemahnt worden.

Für die Münchner Burger-Fans bleibt alles beim Alten

Für die Münchner Burger-Fans bleibt alles beim Alten. Die elf Filialen in der Landeshauptstadt behalten ihren Namen.

Den Verlust der zwölf Filialen will „Hans im Glück“ nun schnell wegstecken, von der Internetseite der Münchner Kette sind sie bereits getilgt. Laut dem Unternehmen liegen bereits Anfragen für mehrere neue Filialen vor.

Der Verlust von fast einem Viertel des bisher 44 Restaurants umfassenden Filialnetzes ist nicht das einzige Problem, mit dem „Hans im Glück“ im noch jungen Jahr zu kämpfen hatte. Die Innenarchitektin, die das beliebte Birkenwald-Interieur entworfen hat, verklagte das Münchner Unternehmen jüngst auf höhere Tantiemen.

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