Fische wie beispielsweise Hering enhalten von Natur aus Omega-3-Fettsäuren.
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Fische wie beispielsweise Hering enthalten von Natur aus Omega-3-Fettsäuren.

Gesundheit

Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren: So gesund wie ihr Ruf?

Wie gesund sind Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren wirklich? Bei einer Überdosierung drohen negative Folgen für die Gesundheit, warnen Experten.

Frankfurt - Nahrungsergänzungsmittel sind in vielen Hausapotheken zu finden. Im Trend sind neben Vitamin D auch viele Produkte mit Omega-3-Fettsäuren. Wie der „Verbraucherzentrale“ aufgefallen ist, kursieren gerade im Internet viele Artikel mit Omega 3, denen Wirkungen gegen Krebs, Arthritis oder Herzinfarkte angepriesen wird. Doch diese Angaben sind zum einen unzulässig, zum anderen betonen die Verbraucherschützer: „Omega-3-Fettsäure-haltige Nahrungs­ergänzungs­mittel sind jedoch Lebensmittel und nicht für die Behandlung von Krankheiten geeignet.“

Von der European Food Safety Authority (EFAS) wird die tägliche zusätzliche Aufnahme von fünf Gramm an langkettigen Omega-3-Fettsäuren mit einer Kombination aus den Stoffen EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) für Erwachsene als gesundheitlich unbedenklich angesehen. Höhere Dosierungen an Nahrungsergänzungsmitteln mit Omega-3-Fettsäuren können der Gesundheit* schaden, wie auch fr.de* berichtet.

Demnach kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Aber auch die Blutungszeit kann verlängert werden, wodurch das Blutungsrisiko erhöht wird, erklären die Verbraucherschützer. Außerdem müssen Diabetiker Vorsicht walten lassen. Denn eine künstliche Zufuhr die, die empfohlenen Mengen überschreitet kann die Blutzuckereinstellung erschweren und das Immunsystem schwächen. Auch kann es zu Neben- und Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Verbraucher sollten vor ihrer Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Omega-3-Fettsäuren deshalb immer erst einen Arzt aufsuchen.*fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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