"Meine Schlachtfabrik"

Neuer Aldi-Shitstorm? Nutzer ärgert sich über Fleisch-Herkunft

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Von wegen transparent - auf Facebook macht ein Nutzer seinem Ärger gegenüber wegen der Herkunft der Fleisch-Produktion von Aldi-Nord Luft.

"Ach Aldi Nord", heißt es in der Facebook-Nachricht, "aus 'meiner Metzgerei' soll Dein Hackfleisch nun neuerdings kommen, so versprichst Du es zumindest auf Deinen neuen Etiketten."

Doch dem sei nicht so - der Nutzer verfolgte die Produktion des Fleisches zurück und ärgert sich nun über den Herstellungsprozess.

Nutzer beschwert sich über "Schlachtfabrik" und mangelnde Transparenz

Denn Aldi-Nord verspricht seit kurzem mehr Transparenz bezüglich der Herkunft seiner Produkte.

Doch als der Nutzer Hendrik Haase mittels QR-Code nachverfolgen will, wo sein Rinderhackfleisch herkommt, erfährt er nur ,das es aus Deutschland stammt: "Also von einer Fläche von gut 35 Millionen Hektar!"

Er will aber klare Antworten: "Woher genau? Welcher Hof? Keine Information. Welche Haltungsform? Welches Futter? Welches Alter? Welche Rasse? Keine Informationen."

Ebenso regt er sich darüber auf, dass das Fleisch offensichtlich von dem Schlachtkonzern "Danish Brown" stammt, welches "in Husum rund 2.000 Rinder pro Woche und im Jahr rund 600.000 Rinder schlachtet."

Dann solle seiner Meinung nach doch eher mit "Meine Schlachtfabrik" und nicht mit "Meiner Metzgerei" geworben werden.

Nach Aldi-Post: Unstimmigkeit im Netz

Auf Facebook stößt der Nutzer sowohl auf Zustimmung als auch Kritik: Denn viele sind der Meinung, er solle den "Ramsch" vom Discounter einfach nicht mehr kaufen:

"Bei Beiträgen dieser Art kann ich nur den Kopf schütteln. Aus welchem Grund gibt es denn überhaupt so günstiges Fleisch, weil die Verbraucher nicht bereit sind mehr dafür zu bezahlen. Und die logische Konsequenz ist doch nun mal Massen Produktion - beschweren können sich alle, aber aktiv etwas dagegen unternehmen nicht. Dann Kauft doch beim Metzger um die Ecke, der regionale Produkte verarbeitet und eben nicht im Discounter", heißt es zum einen.

Auch andere sehen die Sache kritisch:

Letztendlich scheint die mangelnde Transparenz des Discounters - trotz großer Ankündigung - immer noch der Hauptkritikpunkt von Haase zu sein.

Erst vor kurzem handelte sich Aldi einen Shitstorm aufgrund von Billig-Fleisch ein, wie die tz berichtete.

Lesen Sie hier, wieviel ein gutes Fleisch kosten sollte.

Von Franziska Kaindl

Von Entrecôte bis Tenderloin: Eine kleine Steakkunde

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook / Hendrik Haase

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