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Das Rosi in der Au.

Gastronomie

Neueröffnung: Rosi in der schönen Au

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München - In der Au hat ein neues Kaffeehaus aufgemacht. Die Location ist perfekt: Direkt hinter der Ludwigsbrücke unterhalb des Gasteigs.

Die Scheiben waren blitzblank geputzt. Doch dann kamen die neugierigen Passanten. „Die Leute haben sich wortwörtlich die Nasen platt gedrückt, man kann die Abdrücke sehen“, sagt Christian Arz, zeigt auf die Fenster, und lacht. „Und ein Mann saß letzte Woche schon draußen auf dem Fenstersims und hat gewartet, dass er bedient wird.“ Jedoch erst vor zwei Tagen hat der 32-jährige Münchner in der Au das Kaffeehaus „Rosi“ eröffnet. Ein Tag, der in der Nachbarschaft offenbar schon mit Spannung erwartet wurde.

Das Café mit Bar ist an prominenter Stelle zu finden. Am Fuße des Berges, der zum Gasteig hinaufführt und schräg gegenüber vom Müllerschen Volksbad steht der hellgelbe Altbau mit den großen Fenstern im Erdgeschoss. Die dutzenden Glühbirnen, die Arz im Lokal aufgehängt hat, leuchteten den Autofahrern von der Ludwigsbrücke kommend schon seit Wochen entgegen. Zuvor war in den Räumen der Lagerverkauf einer Skater-Marke untergebracht.

180 Quadratmeter ist das Lokal groß, das mit einem umfangreichen Frühstücksangebot aufwarten will. Das „gsunde“ Frühstück zum Beispiel – Bircher-Müsli, Obstsalat mit Chiasamen und Honig, frisch gepresster Saft – gibt es für 7,90 Euro, das „bsonders gsunde“, vegane Frühstück – bei dem noch Tofurührei, Ciabatta und Avocadocreme hinzukommen – kostet 12,90 Euro. Wer sich sein Essen selbst zusammenstellen will, kann vom Croissant (1,50 Euro) übers Rührei (4,90 Euro) bis zur Käseplatte (5,50 Euro) auch alles einzeln bestellen.

Mit dem „Wirthaus in der Au“ will man sich nicht anlegen

Ein Weißwurstfrühstück hat Christian Arz ebenfalls auf die Karte gesetzt, bayerische Küche soll es allerdings keine geben im „Rosi“. Gleich in der Nachbarschaft befindet sich schließlich das beliebte Wirtshaus in der Au, „und mit dem wollten wir uns nicht anlegen“, sagt Arz. Im ebenfalls nahegelegenen Forum der Technik im Deutschen Museum ziehen nach sechs Jahren Leerstand Anfang des kommendes Jahres ein Restaurant und ein Club ein. Es tut sich was hinter der Ludwigsbrücke. Die Lage bietet sich auch an. „Hier sind viele Touristen und viele der Hotels haben keine eigene Küche mehr“, weiß Gastronom Christian Arz.

Das „Rosi“ – der Name leitet sich, Überraschung, von der Adresse Rosenheimer Straße 2 ab – hat daher auch täglich bis nachts geöffnet. Es gibt eine Wochenkarte mit mediterran angehauchten Gerichten, abends Bar-Betrieb.

Ausgerechnet in der Au ein eigenes Lokal zu eröffnen, ist für Arz, der bisher einen Coffeeshop im Einkaufszentrum Mona betrieben hat, ein Traum. Der Gastronom ist im Viertel seit 26 Jahren zu Hause. Sein Spezl Pepe, mit dem er zusammen zur Grundschule am Mariahilfplatz gegangen ist, arbeitet jetzt als Barmann und Servicekraft im „Rosi“. Und Arz’ Frau Natascha kann mit dem zweijährigen Sohn Elyas den Papa oft im Café überraschen. Nicht zu vergessen Familienhund Rocky, ein Malteser mit Überbiss, der im Laden aufpasst. „Das wird Münchens härteste Tür, wenn Rocky da ist“, sagt Arz.

Im Sommer sollen noch 25 Außensitzplätze vor der Tür hinzukommen. Dann haben die Gäste den tollen Blick Richtung Isar auch ohne Fensterscheibe vor der Nase.

Das Kaffeehaus Rosi an der Rosenheimer Straße 2 hat Montag bis Donnerstag von 7 bis 1 Uhr, Freitag von 7 bis 3 Uhr, Samstag von 8 bis 3 Uhr und Sonntag von 9 bis 1 Uhr geöffnet.

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