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Nudelwasser sollten Sie nicht einfach wegschütten.

Weltnudeltag

Darum sollten Sie Nudelwasser nie achtlos ins Spülbecken kippen

Wenn Sie Nudeln kochen, vergessen Sie eines nicht mehr: Schütten Sie das Nudelwasser nie einfach in den Abfluss. Wir verraten Ihnen, wieso.

In Nudeln befindet sich Stärke. Diese Stärke wird beim Kochen der Pasta in das Wasser abgegeben, so dass das Nudelwasser eine trübe Färbung annimmt. Daraus entsteht etwas, das für Ihre Kochkünste eine große Rolle spielen kann: "Flüssiges Gold" wird es mancherorts genannt - zum Weltnudeltag erklären wir Ihnen, was es damit auf sich hat.

Flüssiges Gold: Darum hilft Ihnen Nudelwasser beim Kochen

Das Nudelwasser wird oft als unrein empfunden und daher auch meist guten Gewissens weggeschüttet. Doch das ist falsch! Denn die trübe Flüssigkeit hilft Ihnen, Ihre Nudelsoße noch schmackhafter zu machen.

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Und das geschieht so: Das Nudelwasser verbindet sich mit Ihrer Soße. Die Stärke ändert dabei die Konsistenz der Nudelsoße, denn sie verbindet Pasta, Öl und Wasser zu einer untrennbaren Mischung. Die Stärke in Ihrem Nudelwasser ist also ein Verdickungsmittel.

Wenn Sie also Ihr Nudelwasser auffangen und nicht in den Abfluss schütten, sondern etwas davon in Ihre Soße mischen, dann binden Sie die Flüssigkeiten und Öle zusammen und schaffen eine cremige, dickflüssige und schmackhafte Soße, die bestens an den Nudeln haften bleibt.

Aus diesem Grund sollten Sie Ihre P asta auch nach dem Kochen nicht abschrecken.

Tipp: Sollten Sie nun versehentlich aus Gründen der Routine Ihr Nudelwasser in den Abfluss gießen, empfehlen sich andere Tricks, um Soßen zu binden: So macht etwa das Wasser von schwarzen Bohnen aus der Dose Ihre Soße herrlich cremig.

Am besten ist aber, Sie schöpfen vor dem Abgießen der Nudeln immer mit einer Schöpfkelle ein- oder zweimal etwas Nudelwasser ab und schütten es in eine Schüssel oder Tasse. Danach können Sie die Nudel wie gewohnt ins Nudelsieb über dem Ausfluss kippen.

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