Nutella gilt als unangefochtene Nummer 1 unter den Schokoaufstrichen, aber vielleicht nicht mehr lange...
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Nutella gilt als unangefochtene Nummer eins unter den Schokoaufstrichen, aber vielleicht nicht mehr lange...

Gegenschlag

Nutella bekommt Konkurrenz - und die hat einen Vorteil, der viele Kunden überzeugt

  • Anne Tessin
    vonAnne Tessin
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Nutella hat sich auf dem Schokoaufstrich-Markt schon lange als Platzhirsch etabliert. Nun könnte ein ungewöhnlicher Newcomer zur echten Gefahr werden.

Ferrero und Barilla sind italienische Firmen, aber da ist auch schon Schluss mit den offensichtlichen Gemeinsamkeiten. Der eine Weltkonzern wurde mit seinen Süßwaren berühmt, darunter der Kultaufstrich Nutella und der andere ist eine Macht auf dem Pasta-Markt. Nun wagt sich Barilla aber in für uns ungewohnte Gefilde vor.

Barilla macht jetzt Nutella Konkurrenz

Der italienische Nudelgigant Barilla bringt einen eigenen Schokoaufstrich auf den Markt. Laut Reuters soll der süße Brotaufstrich Nutella Konkurrenz machen und dafür fährt Barilla schwere Geschütze auf. Im Gegensatz zum Aufstrich aus dem Hause Ferrero soll die Barilla-Schokolade Sonnenblumenöl statt Palmöl enthalten. Für diese umstrittene Zutat werden jährlich unzählige Hektar Regenwald gerodet. Zudem ist Palmöl bei Verbrauchern in den letzten Jahren immer verpönter geworden, da es reich an ungesunden gesättigten Fettsäuren ist. Bei Nutella ist das Glas zu einem Fünftel mit Palmöl gefüllt.

Erschreckend: SO sieht Nutella wirklich aus

Angriff auf Nutella mit weniger Zucker und mehr Keksen

Aber nicht nur das fehlende Palmöl soll den Barilla-Schokoaufstrich erfolgreich machen, sondern auch ein geringerer Zuckergehalt und Haselnüsse, die ausschließlich aus Italien stammen. Außerdem wird die Schokocreme mit kleinen Keksstückchen gemischt sein. In Italien ist Barilla auch mit Keksen mit dem Namen "Pan di Stelle" (auf Deutsch: Sternenbrot) sehr erfolgreich. Dieser Schritt ist also nicht weiter überraschend.

Warum Barilla nun plötzlich ins Schokoaufstrich-Geschäft einsteigt, ist simpel: Ferrero wildert mit seinen "Nutella Biscuits" im Keksrevier und das will Barilla wohl nicht auf sich sitzen lassen. Zunächst soll der Schokoladenaufstrich von Barilla nur in Italien vertrieben werden. Experten bezweifeln laut Handelsblatt, dass sich die neue Creme über die Grenzen des Landes hinaus durchsetzen wird.

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Woher kommen eigentlich bekannte Markennamen?

Der Name „Tchibo“ ist eine Zusammensetzung der Anfangsbuchstaben von "Tchilling" und "Bohnenkaffee". Carl Tchilling-Hiryan und Max Herz gründeten das Unternehmen 1949 in Hamburg als Postversand von Bohnenkaffee.
Lange hielt sich das Gerücht, dass der Name BiFi von "Bissfinger" kommt. Doch dabei handelt es sich einfach um eine eingedeutschte Form von "beefy", was so viel wie "fleischig" bedeutet.
Aldi ist ein weiterer Firmenname, der einen Hinweis auf die Gründer gibt: Karl und Theo Albrecht expandierten in den 50er Jahren mit dem Tante-Emma-Laden ihrer Mutter und bauten somit den Albrecht-Discount auf.
Eigentlich wollten die Gründer Dr. John S. Pemberton und Frank M. Robinson ein Getränk für Kopfschmerzen auf den Markt bringen. Für diese Wirkung ist das Gesöff allerdings heute weniger bekannt und auch die ursprünglichen Zutaten Kokablätter und Kolanüsse werden mittlerweile nicht mehr verwendet.
Woher kommen eigentlich bekannte Markennamen?

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