Luftiges Brot mit Parmesan und italienischen Kräutern: so einfach backen Sie es.
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Luftiges Brot mit Parmesan und italienischen Kräutern: So einfach backen Sie es.

Italienisches Rezept

Ein schnell gebackener Genuss für Käsefans: Parmesan-Brot

  • Maria Dirschauer
    VonMaria Dirschauer
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Ein wunderbar fluffiges Brot, das ohne Hefe gebacken wird und deshalb nach 45 Minuten frisch auf dem Tisch steht. Klingt gut? Das ist Parmesan-Brot.

Brot selber backen hat in den letzten zwei Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Von Sauerteig bis Hefeteig und Vollkorn: Brotbegeisterte können sich durch die verschiedensten Rezepte* probieren. Teilweise muss man aber schon recht lange auf das wohlduftende Ergebnis warten: Hefeteig muss häufig etwa eine Stunde lange gehen und um Sauerteig selbst anzusetzen*, braucht es mehrere Tage. Wen also der plötzliche Hunger überkommt, für den sind schnelle Brot-Rezepte eher etwas. Zum Beispiel dieses Parmesan-Brot, das ohne Hefe auskommt und daher in Nullkommanichts auf dem Tisch steht. Perfekt zum Beispiel, wenn man einen Grillabend plant und den Gästen mal eine neue Beilage servieren möchte. Das Brot wird in einer Springform gebacken, wird also schön rund. So kann sich jeder wie bei einem Fladenbrot oder Focaccia ein Stück abbrechen oder -schneiden. Wie der Name schon verrät, ist dieses Brot vor allem etwas für Käsefans! Das Rezept für Parmesan-Brot stammt aus Italien bzw. genauer gesagt Umbrien. Die Italiener wissen schließlich, was lecker schmeckt!

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Rezept für Parmesan-Brot: Diese Zutaten brauchen Sie

Portionen: 1 Brot
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Backzeit: 25 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach

  • 50 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 60 g frisch geriebenen Parmesan
  • 125 ml Milch
  • 300 g Weizenmehl Typ 00*
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • Italienische Kräuter (Basilikum, Oregano, Rosmarin, Majoran, Thymian, Salbei)

*Weizenmehl Typ 00

Der Mehltyp 00 (Tipo 00) bezieht sich auf die italienischen Mehltypen aus Weichweizen. Ähnlich zu Deutschland gibt der Tipo auch in Italien an, wie viele Mineralien das Mehl enthält. Es gilt: je höher die Zahl, desto höher der Mineralstoffgehalt und desto dunkler das Mehl. Für Pasta, Pizza und italienische Brote nimmt man meistens Tipo 00. Es entspricht in etwa dem deutschen Mehltyp 405. Das italienische Mehl gibt es aber z. B. auch bei Amazon (werblicher Link).

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So backen Sie ein fluffiges Parmesan-Brot in weniger als 45 Minuten

  1. Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor.
  2. Rühren Sie die Butter mit den Eiern cremig. Geben Sie den Parmesan und die Milch hinzu.
  3. Vermischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und rühren Sie alles unter die anderen Zutaten. Es sollte ein weicher, klebriger Teig entstehen.
  4. Legen Sie den Boden einer Springform mit Backpapier aus und fetten Sie den Rand mit Butter ein. Geben Sie den Teig in die Form. Sie können den Teig einschneiden, damit sich später leichter Stücke abtrennen lassen.
  5. Bepinseln Sie den Teig mit Olivenöl und bestreuen Sie ihn mit den italienischen Kräutern.
  6. Backen Sie das Parmesan-Brot für 20-25 Minuten im Ofen goldbraun.

Rezept: blechrein.de

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(mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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So wird aus Brotresten Suppe, Salat und Kuchen

Ruckzuck ist aus altem Brot ein Brotsalat gemacht. In Italien wird er Panzanella genannt und ist meist aus geröstetem Ciabatta, roten Zwiebeln, Tomaten und Basilikum. Foto: Larissa Veronesi/Westend61/dpa-tmn
Das Prinzip "Arme Ritter" beruht auf Toast- oder Weißbrotscheiben, die in einer Mischung aus Eiern und Milch getunkt werden, um sie später in einer Pfanne auszubacken und mit Zucker und Zimt zu servieren. Eine asiatische Note bekommen die Scheiben mit Kokosnussmilch und einem Apfel-Mango-Salat mit Lemongrass-Limetten-Dressing. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
Aus alten Brötchen oder Weißbrot kann man mehr machen als Paniermehl. Sie eignen sich auch für eine Brotsuppe oder sogar im Kuchen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Benno Sasse ist Küchenmeister in Solingen und Landesjugendwart für Nordrhein-Westfalen im Verband der Köche Deutschland (VKD). Foto: Benno Sasse/dpa-tmn
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