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Sternanis passt klassisch besonders gut zu Weihnachtsgebäck. Seine ätherischen Öle können bei stillenden Müttern die Milchbildung anregen. Foto: Jens Schierenbeck

Perfekt für stillende Mütter: Anis kurbelt Milchbildung an

Anis erweist sich für stillende Mütter als wahres Wundermittel. Es regt die Milchbildung an und kann Krämpfe lindern. Das Gewürz ist außerdem sehr vielseitig. Mit der Heilpflanze lässt sich gut backen und kochen.

Bonn (dpa/tmn) - Das heilende Gewürz mag nicht jeder, aber seine heilende Wirkung ist nicht von der Hand zu weisen. Anis und Sternanis sehen völlig unterschiedlich aus - sie schmecken aber sehr ähnlich. Sternanis schmeckt etwas voller als Anis, wie der Verbraucherinformationsdienst aid erläutert.

Beide haben ihr typisches Aroma vor allem durch den relativ hohen Gehalt an ätherischem Öl - das ist ganz besonders das Anethol. Dieses ist vor allem gut für stillende Mütter, da es die Milchbildung ankurbelt.

Anethol lindert außerdem Krämpfe, weshalb Anistee beispielsweise bei Magen- und Darmbeschwerden getrunken wird. Wer Anis zu fettigen Speisen gibt, macht sie - durch das ätherische Öl - bekömmlicher. Und bei trockenem Husten kann es helfen, heißen Anistee zu inhalieren. Das funktioniert auch mit Anisöl, das in heißem Wasser aufgelöst wurde.

Klassisch passen Anis und Sternanis zu Plätzchen, Lebkuchen und anderem Weihnachtsgebäck. Aber das Gewürz schmeckt auch in herzhaften Gerichten wie gekochtem Fisch, Gurkensalat und Rotkraut. Vor dem Verzehr sollte es zumindest eine Woche lagern, da sich erst dann der Geschmack voll entfaltet.

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