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Der Streit zwischen "Peter Pane" und "Hans im Glück" geht in die nächste Runde.

Kein Ende in Sicht

Burger-Streit zwischen "Peter Pane" und "Hans im Glück" eskaliert

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Die Burger-Ketten "Hans im Glück" und "Peter Pane" stehen immer noch auf Kriegsfuß – nach Plagiatsvorwürfen schießt "Peter Pane" nun gegen die Fast-Food-Kette.

Anfang 2016 kam es zum großen Stunk zwischen "Hans im Glück" und seinem Franchise-Nehmer "Paniceus". Die beiden Unternehmen trennten sich voneinander und warfen sich gegenseitig Vertragsbruch vor – "Paniceus", das sich seither "Peter Pane" nennt verlangte gar 4,2 Millionen Euro Schadenersatz als Ausgleich für die Kosten, die durch die Kündigung anfielen.

"Hans im Glück" wirft "Peter Pane" Plagiat vor

Eine gütliche Einigung zwischen den beiden Parteien konnte bisher nicht erreicht werden. Stattdessen fand diesen Mittwoch vor dem Landgericht München I ein Verfahren wegen Plagiatsvorwurf statt: "Hans im Glück" beschuldigt "Peter Pane" - wir berichteten - sein Raumkonzept und andere Gestaltungsmittel übernommen zu haben. Bei den "Peter Pane"-Restaurants handelt es sich um zwölf Filialen in Norddeutschland.

"Peter Pane" schießt zurück

Das wollen die Beschuldigten nicht auf sich sitzen lassen: Laut dem Online-Portal der Nordwest-Zeitung behauptete ein Sprecher gar, dass es sich um ein "Klage um nichts" handle. Weiterhin heißt es: "Tatsächlich gibt es in den 'Peter-Pane'-Restaurants keine Gegenstände, die in irgendeiner Form an 'Hans im Glück' erinnern. Es liegt auf der Hand, dass die erfolgreiche Gastronomie-Kette 'Peter Pane' keine Bestrebungen hat, die Restaurants wieder zurück in die 'Hans-Im-Glück'-Optik umzubauen."

Angeblich wolle "Hans im Glück" den ehemaligen Franchise-Nehmer nur gängeln. Doch eine Sprecherin des bayerischen Unternehmens wies diese Beschuldigung zurück: "Wenn es um 'Nichts' gehen würde, wäre der Antrag im Mai 2016 nicht durch das Gericht im Eilverfahren bestätigt worden. Für uns geht es um den Schutz des Franchisekonzepts und damit um das Franchisesystem."

Wie der Rechtsstreit nun weitergeht, dürfte spannend werden. Vor kurzem ging "Hans im Glück" übrigens eine Kooperation mit der Hotelkette "Leonardo" ein

Von Franziska Kaindl

Diese McDonald's-Gerichte gibt es bei uns nicht

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Kommentare

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werner
(0)(0)

Ich fand Hans im Glück in den Anfängen echt toll, war auch wirklich oft drinnen, aber mittlerweile ist es nur noch ein überteuertes Fastfoodlokal. Mittlerweile wird der Burger nur noch lieblos zusammengeklatscht, lauwarm serviert, die "Bedienungen" haben meist besseres zu tun, als sich um die Gäste zu kümmern und Qualitativ haben die Zutaten gefühlt auch abgenommen...
So schnell werde ich diese Kette nicht mehr besuchen.

Johannes
(0)(0)

Verkaufts lieber mal Bioprodukte anstatt hinter den Millionen her zu sein!