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Es gibt Dinge, die will man nicht aus der Suppe fischen. (Symbolbild)

Trübe Brühe

Widerliches Angebot an Schwangere: "Fleischbeilage" sorgt für Ekel-Eklat und Millionenverluste

Ein gemütlicher Abend in einem Restaurant ist für eine Frau im Krankenhaus geendet. Das Personal machte ein widerliches Angebot und das Lokal musste schließen.

In einer Filiale der chinesischen Fast-Food-Kette Xiabu Xiabu hat sich eine ganz besonderer Beilage im Feuertopf gefunden.

Rattenbaby in der Suppe

Wie die "South China Morning Post" berichtet, fand eine schwangere Frau nach ein paar nichts ahnenden Bissen ein totes Rattenbaby in ihrem Hot Pot. Bei einem Hot Pot handelt es sich um die chinesische Variante des Fondue bei der verschiedene Zutaten in heißer Brühe gegart werden.

Als wäre diese ekelhafte Entdeckung allein nicht schon schlimm genug, macht das Personal der Dame auch noch ein unfassbares Angebot, als diese sich beschwerte: "Wenn du dir Sorgen um das Baby machst, dann geben wir dir 20.000 Yuan, um es abzutreiben", sollen die Angestellten gesagt haben. Umgerechnet 2.500 Euro für das Leben des Ungeborenen – das schockierte Paar lehnte natürlich ab.

Nachdem alle Krankenhausuntersuchungen glücklicherweise ohne Befund geblieben waren, reichte das Paar bei der Aufsichtsbehörde Beschwerde ein. Bei der folgenden Inspektion wurden zwar keine Ratten, aber zahlreiche andere Mängel gefunden, die zur Schließung der Filiale führten.

Stellungnahme wieder zurückgenommen

Die Hot-Pot-Kette Xiabu Xiabu veröffentlichte laut der "NY Times" zunächst eine Stellungnahme, dass die Möglichkeit ausgeschlossen sei, dass die Ratte durch ein unhygienisches Umfeld in die Suppe gelangt sein könnte. Dieses Statement wurde dann aber wieder gelöscht.

Einen Schaden hat die Kette schon davon getragen. Die Aktien des Mutterkonzerns Xiabuxiabu Catering Management fiel am Dienstag um 12,5 Prozent. Umgerechnet hat die Ratte das Unternehmen also 190 Millionen Dollar an Firmenwert gekostet.

Lesen Sie auch: Gefährlicher Ekel-Fund – So dreist geht eine Restaurant-Chefin ihre Gäste an

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Die größten Fast-Food-Ketten der Welt: Platz eins überrascht

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