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Restauranttipp: Diese Dinge hat jeder gute Italiener auf der Speisekarte

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Von: Anne Tessin

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Echte Pizza kommt mit wenig Belag aus - jedenfalls bei einem guten Italiener.
Echte Pizza kommt mit wenig Belag aus - jedenfalls bei einem guten Italiener. © picture alliance / Arno Burgi/dpa

Italienische Restaurants gibt es viele, aber nicht jedes hält, was der Name verspricht. Auf diese Details müssen Sie achten, wenn Sie gut essen wollen.

Haben Sie einen Lieblingsitaliener, zu dem Sie immer wieder gerne gehen? Herzlichen Glückwunsch! Wenn Sie dagegen noch auf der Suche sind, weil Sie umgezogen sind, mit Ihrer bisherigen Wahl nicht mehr zufrieden sind, oder einfach gerne etwas Neues ausprobieren, dann stehen Sie vor einer großen Auswahl. An ein paar wenigen, einfachen Kriterien erkennen Sie, ob ein italienisches Restaurant hält, was es verspricht.

Ein gutes italienisches Restaurant hat Fleischgerichte auf der Karte

Wer an die italienische Küche denkt, hat sofort Pizza und Pasta im Kopf, dabei hat die "cucina italiana" sehr viele und sehr gute klassische Fleischgerichte zu bieten. Dabei werden Varianten mit Rind-, Kalb-, Lamm- und Schweinefleisch zubereitet, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Klassiker sind hierbei sicherlich Saltimbocca - gebratenes Kalbsschnitzel mit Schinken und Salbei - und Vitello tonnato, also Kalbfleisch mit Thunfischsoße. Darüber hinaus glänzt die italienische Küche aber auch mit herrlich saftigem Filetto di Manzo alla Boscaiola (Rinderfilet mit Steinpilzen) oder köstlich-zartem Tagliata die manzo mit Parmesan auf frischem Rucolabett. 

Wer es noch deftiger mag, sollte ein Ossobuco probieren, das ist geschmorte Kalbshachse in einer würzigen Soße. Hat der von Ihnen gewählte Italiener auch Fleischgerichte auf der Karte, sind Sie einem authentischen Geschmackserlebnis schon ein gutes Stück näher gekommen.

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Ein gutes italienisches Restaurant führt nur wenige Pizzabeläge

Pizza Hawaii, Hot-Dog-Pizza oder Barbecue-Chicken-Pizza – bei diesen Pizzabelägen schlägt ein traditioneller Italiener die Hände über dem Kopf zusammen. Schon bei dick belegten Pizzen rümpft der Italophile die Nase. Eine klassische Pizza ist die Pizza Napoletana, die nur mit Hefeteig und einem Belag aus geschälten Tomaten, Salz, Knoblauch, Oregano und Olivenöl (Marinara), sowie Basilikum und Mozzarella (Margherita) wirklich authentisch ist. Andere "erlaubte" Variationen sind unter anderem:

Meist gibt es die jeweiligen Pizza-Varianten auch als Pizza Bianca, also weiße Pizza. Dies bedeutet, dass die Pizza ohne Tomatensoße zubereitet wird. Gibt es unzählige Pizza-Variationen, ist die Auswahl auf den ersten Blick zwar toll, aber wirklich authentisch ist dies nicht.

Hunger? Probieren Sie doch mal gratinierte Gnocchi mit cremiger Pilzsoße

Es muss einen guten Hauswein geben

Bei der Frage, was einen guten Wein ausmacht, scheiden sich die Geister, aber auf einen gemeinsamen Nenner kann man sich wohl einigen: Der Wein muss schmecken. Es muss dabei gar nicht immer der teure Tropfen sein. Ein authentisches italienisches Restaurant hat meist auch einen guten, offenen Hauswein im Angebot, den Sie problemlos und bezahlbar zum Essen genießen können. Schauen Sie auf der Karte nach und kosten Sie.

Einfache Gerichte müssen gut sein

Wenn sich nicht allzu viele verschiedene Pizza-Variationen oder andere Gerichte auf der Karte finden, ist ein weiteres Kriterium für ein gutes italienisches Restaurant wahrscheinlich gegeben: Der Koch konzentriert sich auf wenige, aber dafür qualitativ hochwertige Zutaten. Bestellen Sie Pasta aglio e olio oder eine Carbonara, schmeckt es nur wirklich gut, wenn der Koch gute Lebensmittel verwendet. Bei simplen, schnörkellosen Gerichten kann sich niemand hinter exotischen Zubereitungsmethoden oder einem Gewürzcocktail verstecken. Probieren Sie also immer erst die einfachen Gerichte, wenn Sie ein neues Restaurant ausprobieren.

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