Apfelstrudel-Muffins
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Muffins mit Apfelstrudel-Geschmack? Ja, bitte! (Symbolbild)

Einfaches Rezept

Süße Sünde im Herbst: schnelles Rezept für Apfelstrudel-Muffins

  • Maria Dirschauer
    vonMaria Dirschauer
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Apfelstrudel schmeckt köstlich, aber die Zubereitung ist schon aufwändig. Probieren Sie mal dieses Rezept für Apfelstrudel-Muffins: schnell, einfach und lecker.

Apfelstrudel*, die österreichische Spezialität, kann wahlweise mit Strudelteig, Blätterteig, Topfenteig oder Hefeteig zubereitet werden. Klingt anstrengend? Dann haben wir die perfekte Lösung: Statt einen großen, aufwändigen Apfelstrudel machen wir viele Mini-Apfelstrudel – und zwar in der Muffinform. Das Rezept ergibt 18 Muffins.

Der Vorteil: Die Muffin-Variante ist ganz leicht nachzubacken. Wir benutzen einen ganz normalen Rührteig, für den wir einfach fix die Zutaten zusammenrühren. Dann braucht es natürlich noch ein paar Äpfel: Verwenden Sie eine säuerliche Sorte, zum Beispiel Jonagold, Elstar oder Boskop. Ob Sie die Äpfel schälen oder nicht, liegt ganz bei Ihnen, je nachdem, was Ihnen besser schmeckt und wie viel Aufwand Sie betreiben möchten.

Zu einem authentischen Apfelstrudel gehören auch Rosinen bzw. Sultaninen dazu – Sie können diese Zutaten aber natürlich weglassen, wenn Ihnen das nicht schmeckt. Sie können außerdem auch Rumrosinen verwenden oder die Sultaninen einen Tag vorher in Rum einlegen.

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Folgende Zutaten brauchen Sie für die Apfelstrudel-Muffins

  • 200 g Butter
  • 100 ml Milch
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Puddingpulver (Vanillegeschmack)
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 3 Äpfel
  • 2-3 TL Zimt
  • 1 Handvoll Rosinen oder Sultaninen

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So backen Sie die kleinen Apfelstrudel-Minis im Muffin-Format

  1. Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor.
  2. Schmelzen Sie die Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd oder in der Mikrowelle, lassen Sie sie dann kurz abkühlen.
  3. Vermischen Sie die flüssige Butter mit der Milch, dem Zucker, dem Vanillezucker und den Eiern.
  4. In einer anderen Schüssel verrühren Sie die trockenen Zutaten miteinander: das Mehl, das Backpulver, das Puddingpulver und die gemahlenen Mandeln.
  5. Nun rühren Sie die Mehlmischung nach und nach unter die Buttermischung. Falls die Masse zu trocken wird, können Sie noch etwas Milch dazugeben.
  6. Schneiden Sie die Äpfel in kleine Stücke von etwa 1 Zentimeter, bestreuen Sie diese mit dem Zimt und heben Sie sie zusammen mit den Rosinen/Sultaninen unter den Teig.
  7. Fetten Sie die Vertiefungen eines Muffinblechs ein oder legen Sie Papier-Muffinförmchen hinein.
  8. Füllen Sie den Teig in die Muffinförmchen und backen Sie die Muffins etwa 15 Minuten im Ofen.

Machen Sie gegen Ende der Backzeit sicherheitshalber die Stäbchenprobe, um zu prüfen, ob der Teig komplett durch ist. Dann nehmen Sie die Apfelstrudel-Muffins aus dem Ofen, lassen sie kurz abkühlen und holen sie dann aus dem Muffinblech (werblicher Link) heraus. Am besten können die Muffins auf einem Kuchengitter auskühlen. Auch lecker: ein Guss aus 60 Gramm Puderzucker und 3 EL Zitronensaft, mit dem Sie zum Schluss die noch warmen Muffins bestreichen. Oder Sie streuen nur etwas Puderzucker über die Muffins.

Video: Das Original – Apfelstrudel-Rezept zum Nachbacken

Mit diesem leckeren Apfelstrudel-Rezept kommen Sie sicherlich in Herbst-Stimmung. Oder Sie können sich mit dem Genuss über graues Nieselwetter hinwegtrösten. Guten Appetit! (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Expertin verrät ihre Geheimnisse: So erkennen Sie richtig gute Schokolade

Schokolade ist ein Genuss, aber nur, wenn sie auch wirklich gut ist. So erkennen Sie das ab jetzt ganz schnell.
Schokoladentropfen werden hauptsächlich zum Backen oder für heiße Schokolade verwendet. Wenn sie nur nach Zucker schmecken und die Struktur grob ist, hat der Hersteller sich den teureren Kakao gespart. Nur, wenn Sie eine Kakaonote herausschmecken, sind die Tropfen hochwertig.
Wie es schon im Namen erkennbar ist, muss bei Vollmilchschokolade Milch zu schmecken sein. Schmecken Sie nichts, ist wahrscheinlich nur Pulver zum Einsatz gekommen. Auch der Schmelz im Mund ist entscheidend. Gleichmäßig = gute Qualität. Unregelmäßig = die Produktion war zu schnell, die Schokopartikel zu grob. In diesem Fall bricht die Schokolade auch unregelmäßig.
Hier liegt schon in der Bezeichnung ein Qualitätshinweis. Nur, wenn weiße Schokolade mindestens 20 Prozent Kakaobutter enthält, darf sie sich auch so nennen. Kakaobutter schmilzt schon bei Körpertemperatur gleichmäßig. Billige "Schokolade" mit Pflanzenöl klebt am Gaumen und schmilzt schwerer und ungleichmäßiger in Ihrem Mund. Außerdem sollte die Farbe ins Gelbliche gehen. Ist die Schokolade zu weiß, deutet das auf Zusatzstoffe hin.
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