1. Startseite
  2. Leben
  3. Genuss

Hermann-Kuchen: So gelingt Ihnen der legendäre Kuchen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Anne Tessin

Kommentare

Machen Sie den legendären Hermann-Kuchen einfach selbst - mit diesem Rezept und ein wenig Vorarbeit. (Symbolbild)
Machen Sie den legendären Hermann-Kuchen einfach selbst - mit diesem Rezept und ein wenig Vorarbeit. (Symbolbild) © picture alliance / Waltraud Grub

Hermann-Teig war schon in den 80ern ein Hit und wurde begeistert weitergereicht. Jetzt erlebt der köstliche Klassiker ein Comeback. So backen Sie Hermann-Kuchen.

Viele Haushalte hatten in den 80ern einen Hermann. Nein, das liegt nicht daran, dass der Name in dieser Zeit besonders modern war. "Hermann" war eher ein Ausdruck von Freundschaft, denn der so bezeichnete Sauerteig wurde gerne als Gastgeschenk weitergereicht. 

Während der Coronakrise, ausgerechnet als Hefe Mangelware war, erlebte der Hemann-Teig ein Comeback und mit ihm auch der Hermann-Kuchen. Wir verraten Ihnen, wie Sie diese köstliche Hefe-Leckerei backen.

Diese Zutaten brauchen Sie für den Hermann-Teig

Für den Teigansatz:

1. Füttern:

2. Füttern:

So machen Sie den Hermann-Teig

  1. Geben Sie das Mehl in eine ausreichend große Schüssel (kein Metall). Sie sollte etwa 1,5 Liter fassen und verschließbar sein.
  2. Lösen Sie den Zucker in dem lauwarmen Wasser auf und bröckeln Sie die Hefe hinein. Gut umrühren und abdecken.
  3. Wenn die Mischung anfängt zu blubbern, schütten Sie sie zum Mehl und rühren gut mit einem Holz- oder Plastiklöffel um, bis ein glatter Teig entsteht.
  4. Verschließen Sie die Schüssel mit einem Deckel und lassen Sie den Teigansatz zwei Tage bei Zimmertemperatur gehen. Dabei ab und zu umrühren.
  5. Dann stellen Sie den Teigansatz in den Kühlschrank und machen wie folgt weiter:
Tag 1ruhen lassen
Tag 2umrühren
Tag 3umrühren
Tag 4umrühren
Tag 5füttern mit Mehl, Zucker und Milch und gut umrühren
Tag 6umrühren
Tag 7umrühren
Tag 8umrühren
Tag 9umrühren
Tag 10füttern mit Mehl, Zucker und Milch und gut umrühren 

Achtung:

Bildet sich in dieser Zeit Schimmel, oder fängt der Teig an, unangenehm zu riechen, müssen Sie ihn leider wegwerfen und von vorne anfangen.

Nun dürfen Sie den Hermann-Teig in vier Portionen mit je 200 g teilen. Diese Portionen können Sie einzeln einfrieren, verschenken oder weiter vermehren. Dafür fangen Sie wieder bei Tag 1 der obenstehenden Tabelle an.

Sie sehen, das "Züchten" des Hermann-Teiges braucht etwas Zeit. Kein Wunder also, dass der Teig während der Ausgangsbeschränkungen ein Comeback feierte, als die Menschen viel Zeit zu Hause verbrachten... Und es lohnt sich, denn nun verraten wir Ihnen, wie Sie den köstlichen Hermann-Kuchen backen.

Ihr Hefeteig geht einfach nicht auf? Mit diesen Tipps passiert Ihnen das nie wieder

Mit diesem Rezept gelingt Ihnen der Hermann-Kuchen: Zutaten

So backen Sie den einfachen Hermann-Kuchen

  1. Heizen Sie Ihren Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft vor.
  2. Fetten Sie eine Kastenform gründlich aus und mehlen Sie sie anschließend ein.
  3. Schlagen Sie zunächst die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig.
  4. Geben Sie dann das Sonnenblumenöl dazu und verrühren Sie alles mit dem Hermann-Teig.
  5. Sieben Sie das Mehl und vermischen Sie es mit dem Backpulver und der Prise Salz.
  6. Dann geben Sie es zur Hermann-Teigmischung, verrühren alles mit dem Handrührgerät unter Zugabe der Milch zu einem glatten Teig.
  7. Füllen Sie den Teig in die Kastenform und backen Sie den Hermann-Kuchen nun etwa 45 bis 50 Minuten. Machen Sie zum Schluss die Stäbchenprobe, um zu prüfen, ob der Kuchen durch ist.

Sie können den Hermann-Kuchen noch mit Rosinen und Obst, z.B. Apfel, abwandeln und immer neu genießen.

Es darf ein wenig schneller gehen? Dieser Paradiescreme-Kuchen ist in Rekordzeit fertig und so lecker.

ante

Auch interessant

Kommentare