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Rezept

Oktopus auf Galizische Art – diese spanische Tapas-Spezialität gelingt blitzschnell

  • Anja Auer
    vonAnja Auer
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Freunde von Fisch und Meeresfrüchten werden daran ihre höchste Freude haben: Pulpo a la Gallega. Was übersetzt so viel heißt wie "Oktopus nach Galizischer Art".

  • Nicht nur in Galizien, sondern in fast ganz Spanien ist dieses Gericht bekannt und beliebt.
  • Oktopus nach Galizischer Art oder Pulpo a la Gallega ist einfach, ehrlich und lecker.
  • Eine tolle Abwechslung zu Pizza Frutti di Mare* oder Meeresfrüchtesalat.

Wo kauft man den Oktopus für Pulpo a la Gallega?

Das wird der erste Gedanke von vielen Lesern sein. Zugegeben: Im normalen Supermarkt wird's schwer. In größeren Städten dürfte man aber beim Fischhändler Erfolg haben. Was hierbei sicherlich hilft: Diesen Oktopus vorbestellen, um auf Nummer sich zu gehen. Zudem gibt es auch die Möglichkeit das Meerestier einfach im Internet zu bestellen.

Pulpo a la Gallega: Kann man auch nur Fangarme kaufen?

Ja, das ist auch möglich: Wer nur die Fangarme kauft, kann auch auf vorgekochte ausweichen. In diesem Fall darf das sonst unbedingt notwendige Abschrecken ausgelassen werden.

Wichtiger Zubereitungshinweis: Das Abschrecken des Oktopus nach Galizischer Art

Und damit wären wir auch schon beim einzigen Punkt auf den bei einem küchenfertigen Oktopus geachtet werden muss: das Abschrecken. Der Oktopus muss dreimal für rund zehn Sekunden ins heiße Wasser getaucht und wieder (auch für zehn Sekunden) herausgenommen werden. Der Grund: Durch das Abschrecken wird verhindert, dass sich dessen Haut beim Kochen ablöst. Bei meiner Zubereitung kam das sogar vor: Ich habe ihn am Kopf gehalten und ins kochende Wasser getaucht. Und eben jenen Kopf habe ich nicht abgeschreckt. Mit dem Ergebnis, dass dort die Haut in Teilen abging.

Weiterkochen: Schneller Fisch aus dem Backofen

Rezept für Pulpo a la Gallega: Einfach, ehrlich und lecker

Das Gericht ist wirklich sehr einfach zubereitet: Der Oktopus wandert ohne große weitere Zutaten ins heiße Wasser. Dazu kommen in mundgerechte Stücke geschnittene Kartoffeln*. Das Ganze muss wenige Minuten kochen. Dann heißt es nur noch: auf einem Teller anrichten, Paprikapulver und Olivenöl drüberstreuen beziehungsweise darüber träufeln und diese spanische Spezialität ist zum Schlemmen bereit.

Pulpo a la Gallega: Die schnelle spanische Tapas-Spezialität

Portionen: 8
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Rezept: Diese Zutaten brauchen Sie für den Oktopus auf Galizische Art

  • 1 Oktopus (circa 1,5 bis 2 kg, küchenfertig)
  • 500 g Kartoffeln (festkochend)
  • 2 EL Paprikapulver
  • 150 ml Olivenöl
  • Meersalzflocken (zum Würzen)

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So bereiten Sie den Oktopus auf Galizische Art zu

  1. Den Oktopus waschen.
  2. Diesen dreimal komplett für fünf bis zehn Sekunden ins kochende Wasser tauchen und wieder für fünf bis zehn Sekunden herausnehmen. Anschließend für rund 20 Minuten kochen.
  3. Nach fünf Minuten der Kochzeit geschälte und in Scheiben geschnittene Kartoffeln (0,5 bis 1 Zentimeter dick) zum Oktopus ins Wasser geben und mitkochen.
  4. Nach 20 Minuten mit einem Zahnstocher in die Tentakeln einstechen und überprüfen, ob der Zahnstocher schön ins Fleisch hineingleitet. Ist dies der Fall, ist der Oktopus fertig. Falls nicht: nochmals fünf Minuten kochen und den Test wiederholen.
  5. Den Oktopus aus dem Wasser entnehmen und die Fangarme in kleine, halbzentimeterdicke Scheibchen schneiden.
  6. Die Kartoffeln in mundgerechten Stücken auf einem Teller anrichten und die Stückchen vom Oktopus darauf verteilen.
  7. Mit Paprikapulver bestreuen und Olivenöl* beträufeln. Meersalz darüber streuen und servieren.

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Das Rezept für Oktopus auf Galizische Art im Video

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Anja Auer

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Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins "Die Frau am Grill". Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema "Grillen", der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill, sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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