Rotweinkuchen
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Rotweinkuchen schmeckt saftig, fruchtig und schokoladig. (Symbolbild)

Herrlich aromatisch

Dieses Rezept für saftigen Rotweinkuchen mit Schokolade müssen Sie probieren

  • Maria Dirschauer
    vonMaria Dirschauer
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Sie lieben Kuchen, der schnell zusammengerührt wird, besonders saftig und dennoch nicht 0815 ist? Dann ist dieses Rotweinkuchen-Rezept genau richtig für Sie.

Rotweinkuchen ist ein Klassiker, der heutzutage viel zu selten auf den Kaffeetisch kommt. Er schmeckt würzig und aromatisch, durch den Wein wird er besonders saftig und nicht zu vergessen: Schokolade im Kuchen* ist immer eine gute Idee, oder? Dieses Kuchen-Rezept ist schnell gemacht, ist auch für Backanfänger gut handhabbar und das Ergebnis ist köstlich! So geht‘s.

Saftiger Rotweinkuchen mit Schokolade: Diese Zutaten benötigen Sie

  • 100 g Schokolade
  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Kakaopulver
  • 125 ml Rotwein
  • etwas Butter und Mehl für die Form

Bei der Schokolade empfiehlt sich Zartbitter statt Vollmilch, da dunkle Schokolade besser mit Rotwein harmoniert. Sie können aber jede Schokolade verwenden, die Sie mögen. Auch Schoko-Reste von Weihnachten oder Ostern können mit so einem Kuchen prima aufgebraucht werden.

Welchen Wein für Rotweinkuchen verwenden?

Stellt sich noch die Frage, welcher Rotwein gut für einen Rotweinkuchen geeignet ist. Nehmen Sie für ein aromatisches Ergebnis am besten einen trockenen oder halbtrockenen Rotwein. Ein fruchtiges Aroma ist gut geeignet, da es sich auf den Kuchen-Geschmack überträgt. Wenn Sie es gerne würzig mögen, ist ein Spätburgunder die richtige Wahl. Je dunkler der Rotwein, desto dunkler wird auch der Kuchen. Ob es unbedingt der teuerste Rotwein zum Backen sein muss, da scheiden sich die Geister. Aber klar ist: Sie benötigen für das Rezept nur eine geringe Menge Wein und haben dann noch fast eine ganze Flasche übrig. Die wollen Sie ja wahrscheinlich trinken, also sollte es auch ein Rotwein sein, der Ihnen schmeckt.

Es versteht sich wohl von selbst, dass dieser Kuchen nicht für Kinder geeignet ist, da er Alkohol enthält, der auch beim Backen nicht vollständig verfliegt. Auch schwangere und stillende Frauen sollten hier lieber nicht zugreifen. Als alkoholfreie Variante kann man den Kuchen aber zum Beispiel auch mit Kirschsaft oder Orangensaft zubereiten.

Lesen Sie auch: Alkohol im Essen: Verkocht er wirklich? Es gibt einen Haken, den Sie kennen sollten.

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Rezept für Rotweinkuchen mit Schokolade: So bereiten Sie ihn zu

  1. Zunächst raspeln Sie die Schokolade oder schneiden sie in kleine Stücke.
  2. Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor.
  3. Fetten Sie eine Kastenform ein und streuen Sie sie mit etwas Mehl aus. Alternativ können Sie die Form auch mit Backpapier auslegen, dazu am besten etwas feucht machen, dann passt sie sich besser in die Form ein.
  4. Schlagen Sie Butter, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig.
  5. Rühren Sie ein Ei nach dem anderen unter.
  6. Mischen Sie das Mehl mit Backpulver, Zimt und Kakao und arbeiten Sie es kurz unter den Teig.
  7. Nun rühren Sie noch die geraspelte Schokolade und den Wein unter.
  8. Gießen Sie den Teig in die Backform und backen Sie den Kuchen etwa eine Stunde im Ofen auf unterster Schiene. Machen Sie die Stäbchenprobe, um zu prüfen, ob der Teig komplett durch ist.
  9. Holen Sie den Rotweinkuchen aus dem Ofen und nach 10 Minuten aus der Form. Lassen Sie ihn vollständig abkühlen.

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Beispielbild - nicht das tatsächliche Rezeptbild.

Saftigen Rotweinkuchen dekorieren und servieren

Zum Servieren können Sie den Rotweinkuchen mit etwas Puderzucker bestäuben. Sehr hübsch sieht auch eine rosa Glasur aus, für die Sie denselben Rotwein verwenden können wie für den Teig. Mischen Sie einfach 150 g Puderzucker mit 2 EL Rotwein zu einem dicken Guss, den Sie auf den erkalteten Kuchen gießen. Als Dekoration können Sie Schoko-Raspel oder Nüsse bzw. Mandeln auf der Glasur verteilen. (mad)*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Weiterlesen: Welcher Wein passt zu welchem Gericht? Ein Überblick.

Das große Wein-ABC für Einsteiger

Anbaugebiet - In Deutschland gibt es 13 Anbaugebiete für Wein. Das größte geschlossene Anbaugebiet für Riesling liegt an der Mosel. Weitere wichtige Weingebiete sind Franken, Rheingau, die Hessische Bergstraße und Sachsen.
Barrique - Das Barrique-Fass (barrique franz. für Fass) besteht aus Eichenholz. In ihm lagert der Wein nach der Gärung und entwickelt so sein typisches Aroma. Barrique-Lagerung lohnt sich aber erst bei Weinen des mittleren Preissegments. Alternativ reifen Weine in herkömmlichen Weinfässern oder Tanks.
Dekantieren - Weinkenner dekantieren Rotwein, um den bitter schmeckenden Bodensatz vom Wein zu trennen. Dazu gießen sie den edlen Tropfen in eine bauchige Karaffe. Ein weiterer Grund: Beim dekantieren entfaltet sich durch Sauerstoff das Aroma des Weins besser.
E wie Etikett - Jeder Weinbehälter unter 60 Litern muss mit den wichtigsten Informationen zum Wein ausgezeichnet sein. Dazu zählen Qualitätsstufe, Alkoholgehalt, Abfüller oder ob Sulfite enthalten sind.
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