Hühnersuppe ist ein Alleskönner und kann so lecker sein, wenn sie nicht gerade so fad daherkommt, wie in diesem Bild. (Symbolbild)
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Hühnersuppe ist ein Alleskönner und kann so lecker sein, wenn sie nicht gerade so fad daherkommt, wie in diesem Bild. (Symbolbild)

Rezept

Für richtig gute Hühnersuppe müssen Sie drei Kleinigkeiten anders machen

  • Anne Tessin
    vonAnne Tessin
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Hühnersuppe ist nicht einfach nur Suppe. Sie ist Kindheitserinnerung, Retter in der Not und Erkältungsheilmittel Nummer eins. So wird sie richtig gut.

Hühnerbrühe ist die Basis für viele Gerichte, aber auch alleine als Suppe ein Star – wenn sie denn gut zubereitet ist. Bei der augenscheinlich leichten Rezeptur gibt es drei Fallstricke, die Sie kennen und vermeiden sollten.

Einfaches Rezept für Hühnersuppe

Hühnersuppe ist eigentlich einfach gemacht. Sie brauchen:

  • 1 Suppenhuhn
  • 2 Bund Suppengrün (Karotten, Knollensellerie, Lauch, Petersilie)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 EL Pfefferkörner, schwarz
  • Salz
  • 4 mittelgroße Karotten
  • 200 g Erbsen, tiefgekühlt
  • 200 g Suppennudeln
  • 0,5 Bund Petersilie, glatt

So bereiten Sie die Hühnersuppe zu:

  1. Das Suppengrün bei Bedarf schälen und kleinschneiden.
  2. Zwiebel halbieren, aber nicht schälen, und in einer Pfanne ohne Fett auf der Schnittseite rösten, bis diese goldbraun ist. Dann herausnehmen und beiseite stellen.
  3. Beim küchenfertigen Suppenhuhn den Bürzel entfernen, dieser enthält viel unnötiges Fett.
  4. Huhn in einen großen Topf legen und mit Wasser bedecken.
  5. Wasser aufkochen lassen und das Huhn etwa fünf Minuten vorkochen, dann das Wasser abgießen, das Huhn abspülen und wieder in den gereinigten Topf legen. So bleibt die Suppe schön klar.
  6. Nun drei Liter Wasser dazu gießen und das gewürfelte Suppengrün sowie die geröstete Zwiebel dazugeben.
  7. Die Gewürze dazu geben und das Ganze etwa zwei Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen. Deckel schräg auf den Topf legen, damit der Dampf entweichen kann.

Und nun die drei Schritte, die Sie etwas anders machen sollten, als bisher.

Tipp 1: Lassen Sie das Huhn nicht bis zum Schluss durchgaren

Nehmen Sie das Suppenhuhn nach der Hälfte der Garzeit aus der Suppe und lösen Sie das Brustfleisch vom Knochen. Legen Sie es beiseite und geben Sie das restliche Huhn zurück in den Topf und kochen Sie es weiter. Zum Ende der Garzeit nehmen Sie noch mal das Huhn aus der Suppe. Lösen Sie das Suppenhuhn komplett aus, schneiden Sie das gesamte Fleisch, auch die Hühnerbrust klein, und geben Sie das Fleisch dann zurück in die Suppe. Mit diesem Trick verhindern Sie, dass das Fleisch, besonders die Hühnerbrust, total trocken und zäh wird. Es bleibt saftig und zart und macht Ihre Hühnersuppe im Handumdrehen zu einem Genuss.

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Tipp 2: Geben Sie zum Schluss frisches Gemüse dazu

Geben Sie das Gemüse gleich zu Beginn zur Suppe, gibt es zwar viel Geschmack ab, verkocht aber völlig. Gehen Sie so vor, dass Sie das Suppengemüse am Anfang zur Suppe geben und sparen Sie sich die extra Karotten und Erbsen auf, bis die Suppe schon fast fertig ist. Je nach Dicke der Scheiben geben Sie die Karotten zehn bis 15 Minuten vor Ende der Garzeit dazu, die Tiefkühlerbsen brauchen sogar noch weniger Zeit. Hier reicht es, wenn Sie sie etwa fünf Minuten in der heißen Suppe auftauen lassen.

Tipp 3: Kochen Sie die Suppennudeln separat

Viele Menschen lieben es, wenn in der heißen Hühnersuppe auch eine große Portion Suppennudeln schwimmt. So sättigt die Suppe auch gleich noch ordentlich. Am einfachsten ist es natürlich, die Suppennudeln direkt in der heißen Suppe zu garen. Das ist allerdings ein Problem, wenn Sie die Hühnerbrühe einen Tag später noch einmal erhitzen möchten – dann schmeckt sie übrigens am besten. Die Nudeln verkochen dann und werden unappetitlich. Die einfache Lösung: Kochen Sie die Suppennudeln separat in Salzwasser und geben Sie sie direkt zu jedem Teller, den Sie essen dazu. So müssen Sie nicht auf die Nudeln verzichten und können sie in ihrer besten Form genießen.

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