Bienenstich beim Bäcker
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Besser als Bienenstich: Mit diesem Rezept backen Sie einen Kuchen mit drei Schichten. (Symbolbild)

Magic Cake

Unglaubliches Zauberkuchen-Rezept: So backen Sie aus nur einem Teig einen Kuchen mit drei Schichten

  • Maria Dirschauer
    vonMaria Dirschauer
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Lust auf einen Kuchen mit leckerer Creme-Schicht? Kein Problem für dieses Rezept: Aus nur einem Teig werden drei unterschiedliche Kuchen-Schichten gebacken.

Auch wenn es nach Magie klingt: Das Zauberkuchen-Rezept hat nichts mit Hexenwerk zu tun, sondern gelingt ganz einfach. Und Ihre Gäste werden Augen machen, wenn Sie erzählen, wie einfach der Teig* für diesen Kuchen zusammengerührt wird.

Zauberkuchen: Was ist das?

Warum dieser Kuchen so „zauberhaft“ ist? Sie bereiten nur einen Teig zu, der auch noch aus Standard-Zutaten besteht, die die meisten Hobby-Bäcker ohnehin zu Hause haben. Beim Backen entstehen wie von Zauberhand drei verschiedene Schichten, die Sie beim Probieren bestaunen können: eine knusprig gebackene Oberschicht, ein Flan-ähnlicher Boden und dazwischen eine cremige Pudding-Schicht. Klingt köstlich? Dann unbedingt ausprobieren!

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Zauberkuchen: Diese Zutaten benötigen Sie für das magische Rezept

  • Fett für die Form
  • 125 g Butter
  • 4 Eier (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Wasser
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 115 g Mehl
  • 500 ml lauwarme Milch

Beispielbild - nicht das tatsächliche Rezeptbild

Welche Back-Form soll man für Zauberkuchen benutzen?

Sie fragen sich vielleicht, welche Back-Form man am besten für die Zubereitung des magischen Kuchens benutzen soll: Kastenform, runde Form, rechteckige Form? Diese Rezept-Angaben sind für eine Back-Form von 20x20 Zentimeter ausgelegt. Aber jetzt die gute Nachricht: Zauberkuchen gelingt in fast allen Back-Formen! Sie können also auch eine Kastenform (Länge etwa 30 Zentimeter) oder eine Springform nehmen. Das Einzige, was Sie beachten sollten, ist, dass die Form nicht zu groß sein darf, der Teig also zu sehr auseinander läuft: Er braucht eine gewisse Höhe, damit sich die Schichten bilden können.

Und: Weil der Teig dieses Kuchens recht flüssig ist, sollten Sie eine dichte Form verwenden – alternativ können Sie eine Form mit Backpapier auslegen, sodass der Spalt zwischen Rand und Boden verschlossen wird, zum Beispiel bei einer Springform. Bei anderen Backformen als der für dieses Rezept empfohlenen, verringert sich eventuell die Backzeit, machen Sie einfach die Stäbchenprobe, damit die Konsistenz stimmt.

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So bereiten Sie den Zauberkuchen mit drei Schichten zu

  1. Heizen Sie den Backofen auf 160 Grad Umluft vor.
  2. Fetten Sie die Backform ein.
  3. Lassen Sie die Butter in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle schmelzen und etwas abkühlen.
  4. Trennen Sie die Eier und schlagen Sie das Eiweiß mit einer Prise Salz steif.
  5. Schlagen Sie das Eigelb mit dem Zucker mithilfe eines Handrührgerätes cremig auf.
  6. Gießen Sie die flüssige Butter, das Wasser und den Vanilleextrakt zu der Zucker-Eigelb-Masse und schlagen Sie alles für etwa 3 Minuten weiter auf.
  7. Nun fügen Sie immer abwechselnd etwas Mehl und Milch zum Teig hinzu und rühren weiter, bis beides verarbeitet ist. Wundern Sie sich nicht, wenn der Teig recht flüssig ist.
  8. Heben Sie das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unter. Es soll schön fluffig bleiben, kleine Eischnee-Wölkchen im Teig sind erwünscht.
  9. Nun gießen Sie den Teig in die gefettete Form und backen ihn im Ofen für 50 bis 60 Minuten.
  10. Nach der Backzeit lassen Sie den Kuchen auskühlen und stellen ihn dann für 2 Stunden im Kühlschrank kalt.

Tipp: Wenn der Kuchen schon vor Ende der Backzeit zu dunkel an der Oberfläche wird, können Sie die Form einfach mit einer Lage Backpapier abdecken.

Zum Servieren schneiden Sie den Zauberkuchen einfach in mundgerechte Stücke. Sie können ihn auch vorher mit Puderzucker bestäuben oder mit Früchten, zum Beispiel Himbeeren, garnieren. Und wer lieber einen schokoladigen Zauberkuchen als Ergebnis möchte, kann ganz einfach mit etwas Nuss-Nugat-Creme tricksen: Geben Sie etwa 3 EL davon in die Milch und erwärmen Sie diese, bis eine Schokomilch entstanden ist. Guten Appetit! (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Schokolade ist ein Genuss, aber nur, wenn sie auch wirklich gut ist. So erkennen Sie das ab jetzt ganz schnell.
Schokoladentropfen werden hauptsächlich zum Backen oder für heiße Schokolade verwendet. Wenn sie nur nach Zucker schmecken und die Struktur grob ist, hat der Hersteller sich den teureren Kakao gespart. Nur, wenn Sie eine Kakaonote herausschmecken, sind die Tropfen hochwertig.
Wie es schon im Namen erkennbar ist, muss bei Vollmilchschokolade Milch zu schmecken sein. Schmecken Sie nichts, ist wahrscheinlich nur Pulver zum Einsatz gekommen. Auch der Schmelz im Mund ist entscheidend. Gleichmäßig = gute Qualität. Unregelmäßig = die Produktion war zu schnell, die Schokopartikel zu grob. In diesem Fall bricht die Schokolade auch unregelmäßig.
Hier liegt schon in der Bezeichnung ein Qualitätshinweis. Nur, wenn weiße Schokolade mindestens 20 Prozent Kakaobutter enthält, darf sie sich auch so nennen. Kakaobutter schmilzt schon bei Körpertemperatur gleichmäßig. Billige "Schokolade" mit Pflanzenöl klebt am Gaumen und schmilzt schwerer und ungleichmäßiger in Ihrem Mund. Außerdem sollte die Farbe ins Gelbliche gehen. Ist die Schokolade zu weiß, deutet das auf Zusatzstoffe hin.
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