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Ignaz Schmid vor seinem Wintergarten.

Frühling im Wintergarten

Saisonbeginn: Neuer Wirt am Elisabethmarkt

München - Zwei Monate hat der neue Wirt Ignaz Schmid vorher das historische Milchhäusl am Elisabethmarkt einer Generalsanierung unterzogen. Alles ist neu und dabei wieder so gemütlich wie vorher.

Vor drei Wochen hat der Wintergarten wieder aufgesperrt. An erhöhten Tischen sitzt man gegenüber dem Tresen, große Attraktivität, vor allem bei den verbliebene Rauchern, hat die überdachte Terrasse. Und sobald die Sonne ihre ersten Strahlen herunterschickt, füllen sich die Bierbänke im Garten.

„Mit dem Frühling kann’s so richtig losgehen“, freut sich Schmid, den die Münchner noch vom Wirtshaus zur weißblauen Rose kennen und vor allem von der Wiesn, von der Enten- und Hühnerbraterei Heimer. Für den Wintergarten hat er eine überschaubare Speisekarte mit Gerichten zusammengestellt, die vor allem zum Augustiner Bier passen (0, 5 l 3,40 Euro), das hier munter aus dem Zapfhahn läuft.

Los geht’s mit Brotzeiten wie einem Obazden (7,50 Euro mit Brot und Butter) oder Schweizer Wurstsalat (7,50 Euro), bis 12 Uhr mittags kosten die Weißwürste nur einen Euro pro Stück, zwei Paar Wiener mit Kartoffelsalat gibt’s für 6,50 Euro.

Verschiedene Tagesgerichte

„Richtig Hunger“ heißt die Überschrift über den Hauptgerichten: Das Bierbratl (8,90 Euro)wird mit Kartoffelsalat serviert, das Cordon bleu, mit 11,90 Euro das teuerste Gericht auf der Karte, kommt mit dicken Pommes.

Je nach zu erwartendem Andrang schreibt Schmid noch Tagesgerichte wie eine Lauchsuppe oder Fleischpflanzerl auf die Schiefertafel. Und wann gibt’s seine berühmten Hendl? Bei der Frage muss Schmid schmunzeln. „Das werde ich oft gefragt. Wenn sich alles eingespielt hat, werde ich es wohl mal ausprobieren“, erklärt er. „Aber das muss reibungslos laufen und sich flott verkaufen, damit das Hendl so perfekt frisch zum Gast kommt wie auf der Wiesn.“

tz

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