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Subway und Shell schließen eine Partnerschaft. Zwei Pilotprojekte sind geplant.

Sandwich gefällig?

Sandwich-Freunde aufgepasst: Subway bald an der Tanke

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Sandwich-Freunde dürfte es freuen. Subway plant die Ausweitung seines Vertriebskonzepts auf deutsche Shell-Tankstellen. Zwei Pilotprojekte sollen bald starten.  

Subway will es seinen Kunden besonders recht machen. "Alles so, wie du es magst", heißt daher der Werbeslogan. Doch was tun, wenn der Kunde trotz Heißhunger auf Sandwich kein Subway-Restaurant in seiner Nähe finden kann?

Ein Lieferservice wäre grundsätzlich eine Option. Oder aber eine Partnerschaft, wie die US-amerikanische Schnellrestaurantkette jetzt eingegangen ist.

Subway und Shell: Nach dem Tanken Sandwich essen

Wie Subway am gestrigen Mittwoch verriet, will der Fastfood-Riese eine Kooperation mit Shell eingehen und damit das Geschäft in Deutschland weiter ankurbeln. In Zukunft soll es die Subs demnach auch an der Tanke geben. Geplant sind Sandwich-Theken in mehreren deutschen Shell-Tankstellen.  

„Einer der Vorteile von Tankstellen sind ihre hochfrequentierten, anfahrbaren Lagen und dass sie damit auch Parkmöglichkeiten für Gäste bieten", begründet Hans Fux, Chef von Subway Deutschland, die Überlegungen des Unternehmens gegenüber dem Online-Portal Business Insider.

Zwei Pilotprojekte in Bayern und Niedersachsen

Zunächst soll das Projekt pilotweise getestet werden. Die ersten beiden Restaurants plant Subway an Tankstellen in Laatzen, Niedersachsen sowie Fürth in Bayern. Laufen die Pilotprojekte erfolgreich ab, würden sukzessive weitere Standorte dazu kommen, so das Unternehmen. Bundesweit seien 50 Standorte in der engeren Auswahl.  

Der deutsche Subway-Chef und seine Kollegen sind sich bereits jetzt sicher, dass das Projekt erfolgreich sein wird: "Wir sind davon überzeugt, dass die Kombination aus Tanken und Sandwiches funktioniert. Das beweisen weltweit zahlreiche solcher Kooperationsstandorte".

Tankstelle und Supermarkt: Ein überzeugendes Konzept

Diesen Optimismus stützt er auf das flexible Gastronomie-Konzept von Subway und die vergleichsweise geringen Investitionen. "Wir benötigen nur wenige Geräte und vor allem keine Fritteusen oder Fettabscheider." Deshalb sei eines ihrer Restaurant auch auf gerade einmal 15 Quadratmetern realisierbar sein.

Tankstellen entwickeln sich generell immer mehr zum Supermarkt . Deshalb sind Kooperationen wie die von Subway und Shell auch keine Seltenheit mehr. Aral beispielsweise kündigte kürzlich eine Kooperation mit Rewe-To-Go an. Und auch McDonald's oder Burger King haben - wenigstens an Autobahnraststätten - das Potenzial von Tankstellen für sich erkannt.   

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Von Matthias Opfermann

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