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Nutella gehört für viele zum Frühstück.

Schockierende Ergebnisse

Schockierende Testergebnisse: Das richtet Nutella im Körper an

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Das ZDF testete 2015 eine unserer Lieblingsnaschereien: Nutella. Die Ergebnisse waren jedoch wenig erfreulich und dürften uns auch heute noch beschäftigen.

München - Es ist wohl die bekannteste Schokocreme der Welt. Kleine Kinder lieben sie und auch für viele erwachsene Menschen gehört Nutella ganz einfach zum Frühstück dazu. Dass Nutella aufgrund des hohen Zuckergehalts nicht zu den gesündesten Brotaufstrichen gehört, dürfte den meisten Schokocreme-Liebhabern bekannt sein. Wer morgens beispielsweise nicht auf sein Nutella-Brot verzichten kann, der hat schon nach dem Frühstück fast die Zuckermenge erreicht, die ein Mensch laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über den ganzen Tag verteilt zu sich nehmen sollte. Doch wie das ZDF-Wissensmagazin "Wiso" berichtet, gibt es noch einen weiteren Grund, warum die Nuss-Nougat-Paste so ungesund ist. Neben der großen Menge an Zucker, dem geringen Anteil an Haselnüssen (nur 13 Prozent), Milchpulver und Kakao beinhaltet Nutella nämlich sogenanntes Palmöl.

Palmöl: "Toxisch für Niere, Leber und Hoden"

Dieses pflanzliche Palmfett wird für gewöhnlich zum Braten verwendet und macht rund 20 Prozent eines Nutella-Glases aus. Sprich: Ein Fünftel der Schokocreme besteht aus purem Fett. Doch damit noch nicht genug, denn bei der industriellen Verarbeitung, beispielsweise beim Erhitzen von Palmfett, kommt es zur Bildung von Fettsäureester. Das sind gefährliche Schadstoffe, die schon in geringen Mengen erheblichen Schaden im menschlichen Körper anrichten können. Alfonso Lampen, Lebensmittelexperte vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR), bestätigt dies gegenüber "Wiso". Die Schadstoffe "sind toxisch für Niere, Leber und Hoden." Andere Fettsäuren wie Glycidyl-Fettsäureester, die bei der industriellen Verarbeitung von Palmöl entstehen, können sogar eine krebserregende Wirkung haben. Von diesen schädlichen Stoffen sollte der Mensch demnach so wenig wie möglich zu sich nehmen und es sich nicht täglich auf die Semmel streichen. Wer denkt, diese Schadstoffe sind nur in Nutella enthalten, liegt falsch.

Sie interessieren sich für Lebensmittel-Tests? Dann lesen Sie auch die unerwartete Wahrheit über Tiefkühl-Pommes und über das überraschende Fischstäbchen-Urteil eines Sternekochs.  

Auch andere Produkte betroffen

Wie das ZDF-Magazin herausfand, verwenden auch andere Firmen Palmöl bei der Herstellung von Schokocreme. Dabei wurden ebenfalls die Konkurrenzprodukte von Nutella wie Nusskati, Nudossi, NussPli, Nulacta untersucht. Die Testergebnisse von "Wiso" sind erschreckend: In jeder Nuss-Nougat-Creme sind diese Schadstoffe enthalten. Die positivsten Werte haben dabei noch Nutella und die billigere Variante Nulacta von Norma.

Video: Das steckt in Nutella drin

Um Palmöl anzubauen, werden zudem Regenwälder in Indonesien abgeholzt, auch wenn die Firma Ferrero darauf hinweist, bei der Produktion von Nutella auf nachhaltig hergestelltes Palmöl zu setzen. Alles in allem scheint die beliebte Schokocreme noch ungesünder zu sein, als zuvor angenommen. Deutschland gilt als eines der absatzstärksten Märkte von Nutella - ob sich durch diese Testergebnisse daran etwas ändern wird, ist dennoch unwahrscheinlich.

Und wenn wir schon bei unappetitlichen Schoko-Wahrheiten sind: Die Verbraucherzentrale Hamburg hat im November auf Facebook demonstriert, was in der Milchschnitte wirklich drin ist.

Greenpeace: Nutella ist "schmutzige Schokolade"

Greenpeace hat die Nuss-Nougat-Creme Nutella von Ferrero im Februar 2015 "schmutzige Schokolade" genannt. Greenpeace warf Ferrero Kinderarbeit bei der Haselnuss- und Kakao-Ernte vor und kritisierte die Palmöl-Monokulturen im Urwald. Doch Ferrero reagierte: Auf mehrfache Nachfrage unserer Redaktion teilte das Unternehmen schließlich schriftlich mit, dass der Artikel des Greenpeace-Magazins "nur einen Ausschnitt der Gesamtsituation" wiedergebe. Ferrero betonte, dass es sogar mit der Umweltschutzorganisation an verschiedenen Themen zusammenarbeite, vor allem an dem Thema Palmöl.

Genialer Trick: Warum Sie das leere Nutella-Glas nicht wegwerfen sollten

Video zeigt, wie Sie "Freakshakes" aus Nutella und Brezn mixen

Ein Café in Australien hat sie erfunden: die Freakshakes. Nun stehen die Menschen dort Schlange, um einem Milchshake aus der Reihe "Freakshake" zu kaufen. Wir haben diesen Shake nachgemacht und zeigen Ihnen, was alles rein kommt.

Haben Sie übrigens gewusst, dass Eltern in Frankreich versucht hatten, ihr Kind Nutella zu nennen? Lesen Sie, wie das Gericht entschieden hat.

Wiso hat wieder zugeschlagen. Diesmal im Test: Sonderangebote - und wie die Händler tricksen.

Lesen Sie außerdem, ob es nun eine gesündere Alternative zu Nutella gibt.

kus

Woher kommen eigentlich bekannte Markennamen?

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