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Setzt man ein Kräuteröl selbst an, müssen die Zutaten ein paar Wochen im Öl liegen bleiben.

Oregano, Majoran & Co.

Selbstgemachte Kräuteröle: 4 Wochen ziehen lassen

Essig und Öl lassen sich leicht mit Gewürzen, Kräutern und Früchten aufpeppen. Und dazu braucht es nicht viel Können. So stellt man Kräuteröl selbst her:

Bonn - Um ein Kräuteröl selbst herzustellen, kommen Pflanzen wie Oregano, Majoran, Salbei, Thymian oder Rosmarin ganz oder zerkleinert in eine saubere Flasche. Dann wird diese mit geschmacksneutralem Öl wie Sonnenblumen-, Raps- oder Sojaöl aufgefüllt.

Für einen Liter Öl reicht eine Handvoll Kräuter. Das erklärt der Verbraucherinformationsdienst aid. Nach dem Mischen sollte die Flasche an einem kühlen, dunklen Ort stehen. Es braucht vier Wochen, bis die Aromastoffe der Kräuter in das Öl übergegangen sind.

Ein fruchtiger Essig gelingt zum Beispiel mit Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren. Sie werden in ein Gefäß gegeben und mit Essigessenz übergossen, bis sie bedeckt sind. Dann muss die Mischung drei bis vier Wochen an einem warmen, dunklen Ort ziehen. Anschließend wird der Essig durch ein Sieb gefiltert, wobei man die Früchte gut ausdrückt. Zum Schluss wird die Essenz noch im Verhältnis 1 zu 3 mit Wasser aufgefüllt.

dpa/tmn

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