Leckeres Eis mit nur zwei Zutaten: Für die "Niceream" mixt man gefrorene Bananen und gefrorene Himbeeren. Foto: Lynn Hoefer/de.heavenlynnhealthy.com/dpa-tmn
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Leckeres Eis mit nur zwei Zutaten: Für die "Niceream" mixt man gefrorene Bananen und gefrorene Himbeeren. Foto: Lynn Hoefer/de.heavenlynnhealthy.com/dpa-tmn
Ein klassischer Johannisbeer-Zitronen-Kuchen, der auch mit anderen Beeren gut schmeckt. Foto: Frauke Antholz/Coppenrath Verlag/dpa-tmn
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Ein klassischer Johannisbeer-Zitronen-Kuchen, der auch mit anderen Beeren gut schmeckt. Foto: Frauke Antholz/Coppenrath Verlag/dpa-tmn
Lynn Hoefer ist Foodbloggerin und Buchautorin. Foto: Christian Boldt Photography/dpa-tmn
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Lynn Hoefer ist Foodbloggerin und Buchautorin. Foto: Christian Boldt Photography/dpa-tmn
In ihrem Buch "I love Berries" hat Christin Geweke einige Beeren-Reszepte zusammengestellt. Foto: Frauke Antholz/Coppenrath Verlag/dpa-tmn
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In ihrem Buch "I love Berries" hat Christin Geweke einige Beeren-Reszepte zusammengestellt. Foto: Frauke Antholz/Coppenrath Verlag/dpa-tmn
Christin Geweke ist Kochbuchautorin. Foto: Gunnar Strüver/dpa-tmn
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Christin Geweke ist Kochbuchautorin. Foto: Gunnar Strüver/dpa-tmn
Eis am Stiel lässt sich aus pürierten Beeren und einer Schicht Joghurt oder Kokosmilch leicht selbst machen. Foto: Lynn Hoefer/de.heavenlynnhealthy.com/dpa-tmn
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Eis am Stiel lässt sich aus pürierten Beeren und einer Schicht Joghurt oder Kokosmilch leicht selbst machen. Foto: Lynn Hoefer/de.heavenlynnhealthy.com/dpa-tmn
Von Beeren kann es auf der Torte nicht zu viele geben: Wie bei dieser Pavlova-Torte mit Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Blaubeeren. Foto: Frauke Antholz/Coppenrath Verlag/dpa-tmn
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Von Beeren kann es auf der Torte nicht zu viele geben: Wie bei dieser Pavlova-Torte mit Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Blaubeeren. Foto: Frauke Antholz/Coppenrath Verlag/dpa-tmn

Kuchen, Eis oder Smoothie

So schmecken Beeren am besten

Endlich wieder Beerenzeit: Die kleinen Früchte schmecken nicht nur gut, sie stecken auch voller wichtiger Nährstoffe und lassen sich vielseitig einsetzen - ob im klassischen Sommerkuchen oder im selbst gemachten Eis.

Nienhagen (dpa/tmn) - Selbst gepflückte Erdbeeren vom Feld, Johannisbeeren aus dem eigenen Garten oder ganz einfach eine Schale Himbeeren aus dem Supermarkt: Im Sommer sind frische Beeren überall zu bekommen - und sie sollten in keiner Küche fehlen.

Kochbuchautorin Christin Geweke schätzt Beeren, weil fast jeder sie mag und es so viele Verwendungsmöglichkeiten gibt. Wenn die Beeren reif und frisch gepflückt sind, genießt Geweke sie am liebsten pur und unverarbeitet. Ihre Empfehlung für den sommerlichen Nachmittag ist ein Johannisbeer-Zitronen-Kuchen: "Er ist schnell gemacht und dabei frisch und aromatisch." Das süßsaure Topping aus Zitronensaft und braunem Zucker gibt dem einfachen Rührkuchen eine besondere Note.

Doch Beeren schmecken nicht nur lecker - sie enthalten auch viele gesunde Nährstoffe. "Gerade jetzt, wenn Beeren Saison haben und reif geerntet werden, sind sie voller Antioxidantien. Sie sind ein richtiges Superfood", sagt Lynn Hoefer, die den Blog "Heavenlynn Healthy" betreibt. "Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, der sollte jetzt doppelt zugreifen. Zum Beispiel enthalten Himbeeren viel Biotin, das sehr gut für Haut und Haare ist - sie machen also auch noch schön."

Eins ihrer Lieblingsrezepte mit Beeren ist die sogenannte "Nicecream", ein selbst gemachtes Eis aus nur zwei Zutaten. "Dafür werden Bananen eingefroren, anschließend kurz angetaut und in einem Standmixer püriert. So ergeben sie eine sehr cremige Basis. Gibt man jetzt noch gefrorene Beeren in den Mixer, entsteht ein superleckeres Softeis - ganz ohne Zucker." Lynn Hoefer verwendet dafür beispielsweise Himbeeren. Sie können auch frisch gekauft werden, sollten aber vor dem Mixen kurz eingefroren werden, damit das Eis nicht zu matschig wird.

Auch ein sommerliches Eis am Stiel ist mit Beeren schnell gemacht: "Eine gute Kombination dafür ist ein cremiger Anteil aus Joghurt oder Kokosmilch, der je nach Geschmack noch mit Honig oder Reissirup gesüßt wird." Hinzu kommen pürierte Beeren, Hoefer empfiehlt zum Beispiel Erdbeeren oder Blaubeeren. Entweder vermischt man beide Komponenten sofort und gibt sie gemeinsam in eine Form für Eis am Stiel. Hübscher sieht es aus, wenn die cremige Komponente und das Fruchtpüree getrennt voneinander in die Form gegeben werden. "Dafür gibt man zuerst eine Schicht Joghurt oder Kokosmilch hinein und lässt sie eine halbe bis dreiviertel Stunde anfrieren - dann folgt die zweite Schicht." Nach etwa sechs bis acht Stunden im Tiefkühlfach ist das Eis fertig.

Damit Beeren nach der Ernte oder dem Kauf lange frisch bleiben, kommt es auf die richtige Aufbewahrung an: "Sie sollten unbedingt ungewaschen und leicht gekühlt gelagert werden", rät Alexandra Bünzow, Mitgründerin des Bistros "The Great Berry" in Köln. Wenn Beeren erst kurz vor der Verarbeitung gewaschen und geschnitten werden, verlängert das ihre Haltbarkeit deutlich.

Wer zur Erfrischung im Sommer selbst einen beerigen Smoothie mixen möchte, sollte am besten auf eine Kombination aus frischen und gefrorenen Früchten setzen. Für eine gute Konsistenz ist die Zugabe von Eis nötig, allerdings können Eiswürfel den Geschmack beeinträchtigen. "Wenn man stattdessen gefrorene Früchte verwendet, verwässern die Smoothies nicht", sagt Bünzow. So bleibt der volle Beerengeschmack erhalten.

Christin Geweke: I love Berries. Hölker. 96 S., Euro 16,95. ISBN: 978-3881171229

Johannisbeer-Zitronen-Kuchen

Ein perfekter Sommerkuchen von Christin Geweke aus dem Buch "I love Berries":

Zutaten für eine Kastenform (25 cm):

240 g Mehl, 2 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 120 g zimmerwarme Butter, 200 g Zucker, Abrieb und Saft von 1 Bio-Zitrone, Mark von 1 Vanilleschote, 3 Eier, 100 g Crème fraîche, 40 g gemahlene Mandeln, 150 g Rote Johannisbeeren (alternativ Tiefkühl-Johannisbeeren, aufgetaut), 80 g brauner Zucker, Butter und Mehl für die Form

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kastenform gründlich buttern und mit Mehl ausstäuben, überschüssiges Mehl herausklopfen.

2. Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben. In einer weiteren Schüssel Butter und Zucker cremig rühren, den Zitronenabrieb und das Vanillemark zufügen. Die Eier nacheinander unterschlagen. Anschließend abwechselnd esslöffelweise die Mehlmischung und die Crème fraîche einrühren. Die Mandeln unterheben.

3. Die Johannisbeeren vorsichtig waschen, trocken tupfen und von den Rispen streifen. Ein Drittel des Teiges in die Form füllen und mit der Hälfte der Johannisbeeren bestreuen. Wieder eine Schicht Teig und eine Schicht Beeren einfüllen, den restlichen Teig draufgeben und glatt streichen.

4. Den Kuchen 40 Minuten backen, dann mit Backpapier abdecken und in weiteren 15-20 Minuten fertig backen (Stäbchenprobe machen!).

5. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen. Währenddessen braunen Zucker und Zitronensaft verrühren und über den noch heißen Kuchen träufeln. Den Kuchen vorsichtig aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Tipp: Dieser einfache Kuchen ist ein Allrounder und schmeckt mit Himbeeren, Blaubeeren oder Brombeeren mindestens genauso gut.

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