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Frischen Rosenkohl erkennt man daran, dass seine Blätter dicht geschlossen und die Röschen fest sind. Foto: Andrea Warnecke

Das richtige Kochwasser

So wird der Rosenkohl geschmacklich milder

Nicht jeder mag Rosenkohl. Das liegt manchmal auch an seiner leicht bitteren Note. Diese lässt sich aber mit einem einfachen Trick beim der Würzen des Kochwassers abmildern.

Berlin (dpa/tmn) - Im Winter hat Rosenkohl Saison. Mit seinem würzigen und nussigen Aroma ist das kleine, kugelige Gemüse vielseitig einsetzbar. Darauf weist das Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse hin.

So schmeckt gegarter Rosenkohl ganz klassisch zu Bratkartoffeln und Spiegelei, aber auch als Rohkost in feine Scheiben geschnitten und mit einem Dressing angerichtet.

Die wichtigste Grundregel beim Rosenkohl: Nur sieben bis acht Minuten kochen, sonst fällt er zusammen. Dass Kinder Rosenkohl oft nicht mögen, liegt an den enthaltenen Bitterstoffen. Etwas Zucker oder Brühe im Kochwasser können die Strenge mildern. Pfeffer, Kümmel, Anis oder Fenchelsamen machen das Gemüse bekömmlicher. Gesund sind die Röschen allemal: Sie enthalten viele Vitamine sowie Kalium und Eisen und sind ein guter pflanzlicher Eiweiß-Lieferant.

Beim Einkauf erkennt man frischen Rosenkohl an der hell- bis dunkelgrünen Farbe, die Blätter sind dicht geschlossen und die Röschen fest und kompakt. Auch helle, glatte Schnittflächen am Stängel sind ein Zeichen für Frische. Im Kühlschrank hält er sich etwa vier Tage. Zum Einfrieren die Röschen zwei bis vier Minuten in Salzwasser blanchieren, mit Eiswasser abschrecken und trockentupfen.

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