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Warum Sie ab sofort besser zu Fair-Trade-Avocados greifen sollten.

Superfrucht mit ernsten Folgen

Sternekoch fordert: Avocados sofort raus aus Cafés und Restaurants!

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Sie sind Superfood, Trend-Food und in aller Munde. Ein Sternekoch sieht in Avocados aber vor allem eins: eine Bedrohung, und fordert deshalb ihre Verbannung.

Avocado stecken voller gesunder Fette, machen satt und sind der ideale Begleiter für Salate, geröstetes Brot und viele andere Gerichte. Kein Wunder, dass die grünen bis schwarzen Früchte ihren Siegeszug angetreten haben - auch auf deutschen Speiseplänen. Leider haben Avocados aber auch eine dunkle Seite und die hat nun Sternekoch JP McMahon zu einem einschneidenden Schritt gezwungen.

Avocados sind die "Blutdiamanten Mexikos"

Der irische Koch besitzt gleich zwei sterneprämierte Restaurants im irischen Galway und hat keine gute Meinung über Avocados. Diese geht so weit, dass er die Superfrucht konsequent von seinen Speisekarten gestrichen hat. Er bezeichnet Avocados als die "Blutdiamanten Mexikos" und fordert, dass andere Restaurants es ihm gleich tun und sie aus dem Angebot nehmen. Auch Privatleute sollen ihren Konsum seiner Meinung nach reduzieren, wie der irische Independent berichtet. "Ich nutze sie nicht wegen ihrer Auswirkungen, die sie auf ihre Herkunftsländer haben - legale und illegale Abholzung in Chile, Gewalt und mafiöse Strukturen in Mexiko," sagt McMahon im Interview.

Avocados seien Hennen aus Legebatterien gleichzusetzen und genau wie bei diesen Tieren sollte das Bewusstsein sich verändern. Entweder Restaurants streichen Avocados gänzlich von ihren Speisekarten oder reduzieren zumindest deren Verwendung. Eine Alternative wären auch Fair-Trade-Avocados, aber die gäbe es viel zu selten. Der Ausweg liege stattdessen in regionalen und saisonalen Lebensmitteln.

Schon gewusst? Gurken, Avocados und Co. sind nicht vegan und das ist der Grund, den niemand vermutet hätte.

Avocados "fressen" enorme Mengen Ressourcen

JP McMahon ist nicht allein mit seiner Meinung. Das gesunde Image der Avocado ist schon seit längerem ins Wanken geraten. Jedes Jahr werden in Deutschland tonnenweise Avocados eingeführt. Sie sind ganzjährig erhältlich und kommen aus Brasilien, Chile, Spanien, Südafrika und Peru. In diesen Ländern nimmt die Anbaufläche immer mehr Raum ein, der zu immer größerem Teil durch illegale Rodungen geschaffen wird. Außerdem benötigt der immergrüne Baum, an dem die Avocado wächst, enorm viel Wasser. Laut Zeit online verbraucht ein Kilogramm Avocados unglaubliche 1.000 Liter Wasser.

Ein Kilogramm sind gerade einmal zweieinhalb Avocados. Da die Avocado ein warmes Klima zum Gedeihen braucht, legt sie nach der Ernte viele tausend Kilometer Transportwege zurück, bis sie schließlich auf unseren Toasts und in unseren Salaten landet. Diese und weitere kaum bekannte Nachteile sind es also, die es für Sternekoch JP McMahon unmöglich macht, die Superfrucht weiter mit gutem Gewissen anzubieten.

Lesen Sie auch: Sie werden nicht glauben, was eine Frau für dieses "Frühstück" bezahlt hat.

ante

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