Das echte Wiener Schnitzel darf nur aus Kalbfleisch sein.
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Das echte Wiener Schnitzel darf nur aus Kalbfleisch sein.

Tag des Wiener Schnitzels

Sterneköche verraten: So gelingt Ihnen das perfekte Wiener Schnitzel

  • Anne Tessin
    vonAnne Tessin
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Für so manchen ist jeder Tag "Tag des Wiener Schnitzels", aber am 9.9. ist es wirklich so weit. Höchste Zeit für die ultimativen Tipps vom Profi.

Kein Gericht steht so für Österreich wie das Wiener Schnitzel, aber auch hierzulande erfreut sich das zarte Kalbsfleisch in knuspriger Panade großer Beliebtheit. Ganz leicht ist die Zubereitung allerdings nicht. Nicht umsonst taucht das Schnitzel auch auf den Karten der gehobenen Lokale bis hin zum Sternerestaurant auf. Aber keine Angst, Sie bekommen Hilfe vom Profi.

Wiener Schnitzel oder Schnitzel Wiener Art?

Ein Wiener Schnitzel wird aus Kalbfleisch gemacht. Punkt. Ist es aus Schwein oder sonst einer anderen Fleischsorte, darf es höchstens noch Schnitzel Wiener Art genannt werden. Das kann auch gut schmecken, ist aber nicht das Original.

Welches Fleisch für das Wiener Schnitzel?

Das es Kalbfleisch sein muss, haben wir ja schon geklärt. Für ein Wiener Schnitzel sollte das Kalbfleisch möglichst mager und frei von Fett und Sehnen sein. Viele Chefköche bevorzugen den feinen Kalbsrücken, es kann aber auch ein Stück aus der Oberschale oder Kalbsnuss sein. Immer häufiger sieht man Wiener Schnitzel vom Milchkalb. Das Fleisch dieser bis zu vier Monate jungen Kälber ist besonders zart.

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So klopfen Sie Wiener Schnitzel

Ein perfektes Wiener Schnitzel ist sehr flach. Das setzt natürlich voraus, dass es in Form geklopft wird. Experten raten hierfür entschieden von Fleischklopfen mit Zacken ab. Diese zerreißen das zarte Fleisch. nehmen Sie lieber einen Fleischklopfer mit glatter Fläche oder einfach den Pfannenboden oder einen Stieltopf. Bedecken Sie das Fleisch vor dem Klopfen mit Frischhaltefolie und klopfen Sie es dann sanft und vorsichtig flach. Die ideale Dicke beträgt etwa 5 Millimeter.

So panieren Sie Wiener Schnitzel

  • Vor dem Panieren müssen Sie das Schnitzel von beiden Seiten gut salzen. Seien Sie hier nicht zu sparsam, denn das Ei und Mehl "fressen" viel Salz. Mehr Gewürze braucht es dann allerdings auch nicht.
  • Nach dem Salzen wenden Sie das Wiener Schnitzel in gesiebtem Mehl. Nur so haftet das Ei und die Panade wird stabil. Wenn Sie stilecht sein wollen, wählen Sie das doppelgriffige Mehl "Wiener Grießler". Klopfen Sie das überschüssige Mehl vorsichtig ab.
  • Schlagen Sie Eier wie Rührei auf und wenden Sie das Schnitzel in der Masse. Einige Köche fügen dem Ei noch geschlagene Sahne für den extra "Fluff" hinzu. Das muss aber nicht sein.
  • Nun wenden Sie das Schnitzel in Semmelbröseln. Wiener Schnitzelexperten nehmen dafür trockene, zerrieben Kaisersemmeln. Machen Sie sich ruhig die Arbeit und stellen Sie diese selbst her.
  • Drücken Sie bei keinem Arbeitschritt auf dem Schnitzel herum. Die Panade muss sich locker ums Schnitzel legen, um schön luftig zu bleiben.

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Welches Öl für Wiener Schnitzel

Für viele gilt das Butterschmalz als das einzig wahre Fett, um ein Wiener Schnitzel auszubacken. Viele Sterneköche sehen das aber anders. Sie braten das Schnitzel in Pflanzenöl aus und fügen kurz vor Schluss einen Löffel Butter für den Geschmack hinzu.

So braten Sie Wiener Schnitzel

Erhitzen Sie so viel Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne, dass das Schnitzel regelrecht darin schwimmt. Nur so wird es gleichmäßig gar, ohne trocken zu werden. Experten halten eine Temperatur von etwa 170 Grad für ideal, aber die Temperatur sinkt, sobald Sie das kalte Schnitzel ins Fett legen. Drehen Sie die Leistung Ihres Herdes also ruhig hoch, wenn Sie das bemerken. Richtige Profis halten gleich mehrere Pfannen mit heißem Fett bereit und betten die Schnitzel immer wieder um, um eine gleichbleibende Temperatur zu ermöglichen.

Schütteln Sie die Pfanne immer wieder leicht, während Sie das Schnitzel braten. So schwappt heißes Fett auf das Schnitzel und die Panade löst sich leicht. Nur ein Schnitzel mit welliger, lockerer Panade ist ein echtes Wiener Schnitzel. Erst wenn das Schnitzel nach etwa vier bis sechs Wendungen gleichmäßig golden ist, nehmen Sie es aus der Pfanne und lassen es auf Küchenkrepp abtropfen. Wenn Sie mehrere Schnitzel braten, legen Sie sie danach auf keinen Fall aufeinander, sondern nur nebeneinander.

Und dann können Sie endlich genießen...

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ante

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