Unverschämte Gäste

Kein Trinkgeld für tätowierte Kellnerin - dafür diese irre Botschaft

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Weil einer Familie das Tattoo der Kellnerin nicht passt, verweigern sie der jungen Frau das Trinkgeld. Stattdessen hinterlassen sie eine unglaubliche Nachricht.

Dass nicht jeder Gast zufrieden das Restaurant verlässt, ist klar. Und auch, dass manche Gäste sehr wenig oder gar kein Trinkgeld geben, gehört zum Alltag eines jeden Kellners. Doch was sich diese Gäste mit Servicekraft Samantha Heaton (20) erlaubt haben, ist wirklich unverschämt!

Wegen Regenbogen-Tätowierung: Familie verweigert Trinkgeld

Die Amerikanerin jobbt in einer Filiale der Restaurant-Kette "Buffalo Wild Wings". Dabei bediente sie eines Tages auch eine fünf-köpfige Familie - wie immer aufmerksam und freundlich, so wie sie es gelernt hat. Das berichtet das Newsportal Rock River Times.

Doch als es ans Bezahlen ging, erlebte die Kellnerin ihr blaues Wunder: Statt eines ordentlichen Trinkgelds (in den USA sind 10 bis 20 Prozent des Rechnungsbetrags üblich) bekam sie: nichts. Stattdessen prangte eine unglaubliche Botschaft auf der Rechnung, in der die Kunden üblicherweise das Trinkgeld eintragen:

"Ich kann niemandem Trinkgeld geben, der Jesus nicht liebt! Schlechtes Tattoo"

Doch wie kam es zu dieser Botschaft? Die Kellnerin sprach mit der Familie zuvor keineswegs über Religion. Der Auslöser für diese unverschämte Bemerkung war wohl, dass die offen homosexuelle Kellnerin ein Regenbogen-Tattoo auf dem Arm trug - ein Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung. Daraus schlossen die Eltern wohl, dass sie nicht gläubig ist - oder sogar gegen Jesus sei.

Bild von Rechnung verbreitet sich auf Facebook

Die Reaktion ihrer Gäste verletzt Samantha, wie sie dem amerikanischen Newsportal anvertraut: "Ich hab mich für dieses Paar abgerackert - dass sie mir das hinterlassen, tut irgendwie weh." Und sie sorgt sich auch um den jungen Nachwuchs des Paares: "Ihre Kinder werden den Eindruck bekommen, dass es OK ist, andere zu diskriminieren."

Ihre Kollegin Joelle fotografierte die Rechnung und postete das Bild wenig später auf Facebook, um andere Menschen auf die Diskriminierung aufmerksam zu machen. Dazu schrieb Joelle: 

"Ich möchte nur sagen, dass Homosexualität nicht heißt, dass man nicht an Gott oder Jesus glaubt. Und Menschen, die 'religiös' sind, sollten nicht respektlos sein oder sich so benehmen. P.S Sie haben Tattoo falsch geschrieben."

Übrigens: Auf die Frage, ob sich Samantha das selbe Tattoo noch einmal stechen lassen würde, antwortete sie wie zum Trotz: "Nein, ich würde es sogar noch größer machen lassen."

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Kellner könnten sicher ganze Bücher über den ein oder anderen unverschämten Gast schreiben. Eine Bedienung packt aus, wie daneben sich manche Gäste im Restaurant benehmen. Auch interessant: 22 Dinge, die jedem Kellner den Tag versauen.

Von Andrea Stettner

12 Lebensmittel, die Sie völlig falsch aufbewahren

Rubriklistenbild: © Facebook / Joelle Nicole Maish

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