Hausmittel

Mit diesen sechs Tipps bekämpfen Sie schlechte Gerüche in der Küche

  • Maria Dirschauer
    vonMaria Dirschauer
    schließen

Kühlschrank, Geschirrspüler oder Abfluss: In der Küche können öfter schlechte Gerüchte entstehen. Wie Sie die mit Hausmitteln bekämpfen, erfahren Sie hier.

Unangenehme Gerüche* im Haushalt können immer mal wieder auftreten. Nicht alle lassen sich durch einfaches Lüften beseitigen. Wie praktisch, dass es ein paar Hausmittel gibt, mit denen Sie in der Küche den Gerüchen zu Leibe rücken können.

Unangenehme Gerüche im Kühlschrank

Im Kühlschrank lagert das Wichtigste zum Kochen: die frischen Lebensmittel. Deshalb sollten Sie hier nicht mit der Chemiekeule beim Putzen hantieren, sondern auf natürliche Hausmittel zurückgreifen. Selbst, wenn Sie keine Nahrungsmittel schlecht werden lassen, kann es durch die Lagerung mal zu unangenehmen Düften aus dem Kühlschrank kommen. Verwenden Sie für die Reinigung Backpulver! Dafür einfach einen frischen, feuchten Schwamm in Backpulver tunken und damit den Kühlschrank auswischen.

Abhilfe bei schlechten Gerüchen schafft auch Essigwasser. Mischen Sie dazu Essig und Wasser zu gleichen Teilen in einem Gefäß und stellen Sie es in den Kühlschrank. Alternativ kann auch eine ausgepresste Zitrone mit Salz gefüllt werden: Legen Sie diese Kombi in den Kühlschrank, es wird aromatisch duften.

Lesen Sie auch: Tipp: So entfernen Sie lästigen Käsegeruch aus dem Kühlschrank.

Kaffee oder Kaffeepulver verbessert die Raumluft

Kaffee macht nicht nur am Morgen wach, sondern kann auch mit seinem Aroma zu guter Raumluft verhelfen. Dazu müssen Sie aber nicht ihre heißgeliebte Tasse Kaffee opfern, sondern Sie können auch den gebrauchten Kaffeesatz weiterverwenden. Einfach in eine kleine Schale geben und in der Küche aufstellen. Alternativ funktioniert auch frisches, trockenes Kaffeepulver. Der Kaffee neutralisiert schlechte Gerüche.

Geschirrspüler riecht unangenehm: Das können Sie tun

Essensreste und Ablagerungen sorgen in der Spülmaschine gerne mal für unangenehmen Geruch. Ein gutes Hausmittel ist hier Natron. Streuen Sie davon 2 EL auf den Boden des Geschirrspülers und lassen Sie die Maschine laufen.

Übeltäter Mülleimer: So verhindern Sie, dass er stinkt

Wer kennt es nicht: Steht der Mülleimer einmal zu lange rum, fängt es in der Küche an streng zu riechen. Damit das gar nicht erst passiert, sollten Sie ein paar Tipps berücksichtigen.

  • Bringen Sie stark riechende Abfälle, etwa Fischreste oder verschmutzte Verpackungen vom Lieferdienst, direkt raus zur Mülltonne.
  • Streuen Sie Backpulver auf den Boden des Mülleimers, es absorbiert Gerüche.
  • Reinigen Sie den Mülleimer regelmäßig – und gründlich. Gerade beim Biomüll können sich Flüssigkeiten im Eimer bilden, die schlecht riechen.

Auch interessant: Darum riecht Fisch nach Fisch - und das können Sie gegen den Geruch tun.

Übel riechenden Abfluss mit Salz behandeln

Riecht Ihr Abfluss im Küchen-Spülbecken auch manchmal muffig? Versuchen Sie mal, 2 EL Salz hineinzuschütten. Nach einer halben Stunden spülen Sie mit einem Liter heißem Wasser nach. Ein anderes Hausmittel ist die Mischung von Backpulver und Essig. Geben Sie erst ein paar Esslöffel Backpulver in den Abfluss und gießen Sie direkt etwas Essig hinterher. Nach 15 Minuten spülen Sie mit warmem Wasser nach.

Alte Schwämme und Lappen ersetzen

Ein weiterer Übeltäter für unangenehme Gerüche in der Küche kann der Putzschwamm an der Spüle sein. Durch das regelmäßige Nasswerden sowie die Berührung mit Essensresten und Schmutz werden diese Utensilien stark beansprucht und sollten regelmäßig ausgetauscht werden. Das ist nicht nur für den Raumduft, sondern auch aus hygienischen Gründen wichtig, sonst können sich Bakterien vermehren. Achten Sie auch darauf, dass Schwämme und Lappen nach dem Benutzen gut ausgespült werden und vollständig trocknen können. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Weiterlesen: Mit diesem Hausmittel riechen Ihre Hände garantiert nie mehr nach Knoblauch.

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Eier Haltbarkeit erkennen
Fisch Haltbarkeit erkennen
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Rubriklistenbild: © picture alliance/Guido Kirchner/dpa

Auch interessant

Kommentare