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"Hier essen oder mitnehmen?": Diese Frage kennt wohl jeder, der schon mal bei McDonald's gegessen hat.

Hier essen oder mitnehmen?

Das verändert sich, wenn Sie bei Ihrer McDonald's-Bestellung "zum Mitnehmen" sagen

Wer bei McDonald's eine Bestellung aufgibt, der wird gefragt: "Zum hier essen oder mitnehmen?". Abgesehen von der Verpackung gibt es hierfür noch einen wichtigen Grund.

Abgesehen davon, dass bei einer Mitnahme des McDonald's-Gerichts natürlich für eine Verpackung gesorgt werden muss: Die Frage von McDonald's-Mitarbeitern, ob man sein Essen vor Ort verzehren oder mitnehmen möchte, hat einen anderen Hintergrund.

McDonald's zahlt bei Mitnahme weniger Steuern

Ja, Sie lesen richtig: Nach dem Umsatzsteuergesetz muss McDonald's nämlich 19 Prozent Umsatzsteuer berechnen, wenn die Gäste ihre Menüs vor Ort verspeisen möchten. Denn der Gast kann sich niederlassen und die Toilette benutzen.

Bei jemandem, der sein Essen mitnehmen möchte, berechnet McDonald's nur sieben Prozent Umsatzsteuer. Denn bei allen Lebensmitteln, die von Ständen weg verkauft oder grundsätzlich außerhalb eines Lokals konsumiert werden, gilt dieser geringere Steuersatz.

Lesen Sie hier: Miese Masche: McDonald's-Mitarbeiter enthüllt Pommes-Betrug.

Kauft sich ein McDonald's-Kunde also für fünf Euro ein Menü, das er in der Franchise-Filiale verzehrt, werden diese fünf Euro mit 19 Prozent Umsatzsteuer verbucht. McDonald's nimmt also hierbei 4,21 Euro ein, der Rest geht an das Finanzamt.

Kauft der Kunde das gleiche Menü "zum Mitnehmen", werden nur sieben Prozent draufgeschlagen und McDonald's erhält 4,68 Euro dafür. Für den Kunden aber bleibt der Kaufpreis in jedem Fall gleich.

Auch interessant: McFlurry: Aus diesem Grund haben Löffel von McDonald's ein Loch.

McDonald's verdient trotz Kundenzustroms deutlich weniger

sca

Harte Realität: So sieht McDonald's-Essen wirklich aus

Lebenslänglich gratis essen bei Mc'Donalds

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Kommentare

O.
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Und genau, weil der Verkaufspreis gleich bleibt, d.h. MC Donalds die niedrigere Steuer nicht an den Kunden weitergibt, bestelle ich grundsätzlich zum Hier Essen, auch wenn ich es mitnehmen möchte, Denn so tue ich meinem Arbeitgeber wenigestens etwas gutes und nicht einem Ausländischen Konzern, der sich mit allen Mitteln um die korrekte Ertragsbesteuerung in Deutschland drückt.

@Peter Pan: Gerade Gastro- und Imbissbtriebe werden, da Bargeldintensiv, in letzter Zeit häufig überprüft und natürlich ist das Thema Umsätze 7% / 19% ein entscheidender Prüfungsschwerpunkt. Da die Steuer beim Verzehr im haus fast 3 x so hoch ist, kommt es da auch immer wieder zu empfindlichen Nachzahlungen für die Betreiber, wenn ganz offensichtlich zu viel mit 7% abgerechnet wurde.

Peter PanAntwort
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nun daher ghört dieses Steuerschlupfloch geschlossen, würde bestimm mehrere 100 Millionen Euro im Jahr bringen.

Peter PanAntwort
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Noch besser, warum postest du nicht gleich das du noch mehr bezahlst als andere.