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Wasser ist ein wahrer Durstlöscher.

Tafel-, Mineralwasser & Co.

Das verrät Ihnen das Etikett auf Wasserflaschen

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Es ist ein Grundnahrungsmittel für den Menschen - das Wasser. Aber was ist der Unterschied zwischen Tafel- und Mineralwasser und was verrät uns das Etikett?

Wie bei so vielen anderen Dingen, haben wir auch beim Wasser eine große Auswahl an Produkten und Variationen. Bei der Vielfalt kann man sich oft nicht entscheiden, was denn nun das Richtige oder Gesündeste ist. Und oft ist das Fachkauderwelsch auf den Etiketten ein Rätsel für den Verbraucher. Hier finden Sie eine Übersicht:

Wasser: Diese Arten gibt es

Natürliches Mineralwasser ist ein Grundwasser mit besonderen Eigenschaften. Das heißt, es wird aus unterirdischen Quellen bezogen und direkt vor Ort abgefüllt. Bevor es überhaupt zum Verkauf angeboten wird, muss es genau auf seine Reinheit überprüft werden.

Quellwasser stammt ähnlich wie das Mineralwasser aus unterirdischen Quellen, braucht aber keine amtliche Anerkennung. Es entsteht aus Oberflächenwasser, das aufgrund seines Weges durch verschiedenste Gesteinsschichten in die Tiefe einen natürlichen Filterprozess durchläuft.

Tafelwasser wird aus verschiedenen Wasserarten wie Mineral- und Leitungswasser zusammengemischt. Es bedarf keiner amtlichen Anerkennung.

Heilwasser fällt ein wenig aus den Rahmen, weil es nicht dem Lebensmittel-, sondern dem Arzneimittelgesetz unterliegt. Es kann sowohl als Getränk als auch als medizinisches Badewasser verwendet werden.

Das verrät Ihnen das Etikett über das Wasser

Jedes Etikett enthält bestimmte Informationen über das gekaufte Produkt. Beim Wasser finden Sie unter anderem die Verkehrsbezeichnung – zum Beispiel, ob es ein Mineral- oder Quellwasser ist-, den Ort und Namen der Ursprungsquelle, das Mindesthaltbarkeitsdatum, die Füllmenge und Informationen zum Brunnenbetreiber, Händler oder Exporteur.

Außerdem finden Sie einen Analyseauszug, der Angaben zu den enthaltenen Mineralien preisgibt. Zudem können Sie nachschauen, ob das Wasser einer bestimmten Behandlung unterzogen wurde, wie dem Zusatz von Kohlensäure.

Bei über 1,5 Milligramm Fluorid pro Liter ist es übrigens Pflicht, dies am Etikett kenntlich zu machen. Überschreitet die Konzentration die 5 Prozent-Marke muss darauf hingewiesen werden, dass das Wasser nur in geringen Mengen zu sich genommen werden soll.

Mineralwasser: So lesen Sie die Tabelle auf dem Etikett

Auf dem Etikett von Minteralwässern finden sich viele Informationen zu den Inhaltsstoffen, die sich im Wasser befinden. Doch was bedeutet "viel Chlorid" oder "Mittlerer Mineralstoffgehalt"? Stiftung Warentest erklärt die Angaben folgendermaßen:

  • PET ist die Abkürzung für den Kunststoff Polyethylenterephthalat
  • Geringer Mineralstoffgehalt bedeutet, dass die Gesamtheit aller Mineralstoffe weniger als 500 Milligramm pro Liter Wasser (mg/l) beträgt.
  • Mittlerer Mineralstoffgehalt bedeutet, dass die Gesamtheit aller Mineralstoffe zwischen 500 und 1.500 mg/l liegt.
  • Hoher Mineralstoffgehalt steht für mehr als 1.500 Milligramm pro Liter.
  • Chloridhaltig steht für mehr als 200 mg/l an Chlorid.
  • Bikarbonathaltig steht für mehr als 600 mg/l an Hydrogenkarbonat.
  • Kalziumhaltig steht für mehr als 150 mg/l an Kalzium.
  • Magnesiumhaltig steht für mehr als 50 mg/l an Magnesium.
  • Natriumhaltigsteht für mehr als 200 mg/l an Natrium.
  • Natriumarm steht für weniger als 20 mg/l an Natrium.
  • Sulfathaltig steht für mehr als 200 mg/l an Sulfat.
  • Für Säuglingsnahrung geeignet“: Wässer mit dieser Beschreibung haben strenge Grenzwerte zu beachten: dazu gehören maximal 20 mg/l Natrium, 10 mg/l Nitrat, 0,02 mg/l Nitrit, 240 mg/l Sulfat, 0,7 mg/l Fluorid; minimale Mengen Arsen, Mangan, Radium, Uran.
  • Acetaldehydist die Abkürzung für den Kunststoff Polyethylenterephthalat. Er entsteht bei der Herstellung von PET-Flaschen und kann das Wasser geschmacklich verändern.

Ein bisschen weniger gesund, aber dennoch interessant: Coca Cola hat bald eine neue Sorte im Angebot. Und mit dieser Werbung ist Lidl ins Fettnäpfchen getreten.

Von Franziska Kaindl

Woher kommen eigentlich bekannte Markennamen?

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