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Mit ein paar Tipps machen Sie einen trockenen Stollen wieder schön saftig

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Von: Michaela Ebert

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Den perfekten Stollen zu backen, ist eine wahre Kunst. Zu schnell wird er speckig oder gar zu trocken. Doch mit ein paar Tipps lässt sich das schnell in den Griff bekommen.

Weihnachtszeit ist Stollenzeit. Für viele darf das süße Gebäck mit reichlich Butter, Rosinen und Puderzucker in der Adventszeit auf keinen Fall fehlen. Dabei sind die Variationen vielfältig: Vom klassischen Christstollen über Mandelstollen bis hin zum Butterstollen lassen sich in der eigenen Küche viele leckere Ideen verwirklichen. Auch einige Stollen-Rezepte ohne Rosinen gibt es. Doch dabei ist es gar nicht so einfach, den perfekten Stollen hinzubekommen.

Beim Stollen-Backen kann schließlich einiges schiefgehen. Begonnen bei der Wahl der falschen Zutaten und Mengen bis hin zur unpassenden Backzeit und Hitze. Immerhin braucht der Teig eine Kerntemperatur von mindestens 90 Grad Celsius, um wirklich gar zu werden. Bei zu kurzer Dauer droht er dann schlichtweg speckig zu werden – bei zu langer Backzeit zieht man im schlimmsten Fall ein überdimensionales Plätzchen aus dem Ofen. Welche Tipps dann noch helfen, erfahren Sie im Folgenden.

Ein Stück der traditionellen deutschen Weihnachtssüßspeise Stollen oder Christstollen.
Stollenbacken ist eine Kunst für sich. Was kann man tun, wenn das Gebäck zu trocken wird? © Firn/Imago

Daran erkennen Bäcker, dass der Stollen zu trocken ist

Doch woran erkennen ungeübte Bäckeraugen überhaupt, ob sie es mit einem solchen Fall zu tun haben? Immerhin möchte man das Gebäck nicht voreilig anschneiden und somit das Austrocknen beschleunigen. In den meisten Fällen hilft dann ein einfacher Test mit den Händen: Fühlt sich der Stollen hart, bröckelig und unnachgiebig an, hat man es meist mit einem kritischen Fall zu tun.

Doch keine Sorge: Wenn der Stollen auf den ersten Blick zu trocken scheint, ist er noch kein Fall für die Tonne. Denn neben der korrekten Zubereitung spielt auch die Nachbehandlung und vor allem die Lagerung des Stollens eine wichtige Rolle. So lässt sich auch nach dem Backen noch einiges retten.

Mit diesen Tipps bekommen Sie trockenen Stollen wieder saftig

Stollen backen: Schon bei der Planung kann einiges beachtet werden

Unerfahrene Bäcker können jedoch auch bereits bei der Rezeptplanung auf Nummer Sicher gehen. Fällt die Wahl beispielsweise auf einen Quarkstollen, ist das Risiko, dass der Stollen am Ende zu trocken wird, wesentlich geringer. Denn dort sorgt der Quark im Teig dafür, dass das Gebäck etwas schwerer und auch saftiger wird.

Bei wem es ein etwas schwieriges Rezept und vor allem auch etwas mehr sein soll, der sollte zuerst einmal mit nur einem Stollen im Ofen loslegen. Somit kann direkt bemerkt werden, wenn etwas nicht stimmt. An die richtige Backzeit und -hitze kann sich dann nach und nach herangetastet werden. Wenn wirklich gar nichts mehr hilft, der Stollen unförmig geworden ist, weder frisch noch saftig schmeckt, dann taugt er zumindest meistens noch als „Brocken im Kaffee“. Immerhin wäre es sonst wirklich sehr schade um die ganze Mühe und die guten Zutaten.

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