Teilnehmen ist alles, sagen die vier Frauen vom Vorstand der Hünfelder Landfrauen. Das Ziel von Gertrud Vogt (von links), Birgit Schmitt, Waltraud Thiedemann und Annelise Mohr: die Jury beeindrucken – und einen schönen Tag mit Zwibbelsploatz und einem Gläschen Federweißer verbringen.
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Die Hünfelder Landfrauen um Gertrud Vogt (von links), Birgit Schmitt, Waltraud Thiedemann und Annelise Mohr wollen die Jury beeindrucken.

Osthessischer „Zwibbelsploatz“

Der Zwiebelkuchen von den Hünfelder Landfrauen soll „ein Gourmetessen“ werden

Auf der Suche nach dem besten Zwiebelkuchen sollte man mehrere Rezepte ausprobieren. Im Kampf um das beste „Zwibbelsploatz“-Rezept in Osthessen wollen die Hünfelder Landfrauen die Jury überzeugen.

Hünfeld - Die Hünfelder Landfrauen wollen mit ihrem Zwibbelsploatz die Jury überzeugen*. Und der wird „ein Gourmetessen“, verspricht Landfrauen-Vorsitzende Waltraud Thiedemann. Dabei ist noch gar nicht klar, welchen Teig die Frauen verwenden werden: mit Brotteig oder doch mit Mürbeteig? Noch ist alles offen: „Wir hatten neulich unsere erste Krisensitzung“, sagt Thiedemann augenzwinkernd. „Da haben wir diskutiert. Jeder hat berichtet, wie er den Zwibbelsploatz am liebsten mag.“ Sie findet: „Zwibbelsploatz backen ist eine echte Wissenschaft.“

Dass der Zwibbelsploatz auch eine emotionale Angelegenheit ist, wird klar, wenn die Damen in Erinnerungen schwelgen: Früher, als es noch in jedem Dorf Backhäuser gegeben habe, sei der Zwibbelsploatz nicht so üppig wie heute gewesen, erklären die Landfrauen: „Da wurden höchstens ein bisschen von der Milch abgeschöpfter Rahm und Grieben drübergegeben.“ Crème fraîche oder gar geriebener Käse seien damals selten gewesen: „Geschmeckt hat er trotzdem“, betonen die Damen. *Fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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