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80 Prozent der Arbeitnehmer schlafen schlecht: Krankenkasse führt die Ursachen auf

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Von: Juliane Gutmann

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Paar liegt mit ihren Notebooks im Bett
Auch das abendliche Checken von E-Mails wirkt sich negativ auf unseren Schlaf aus. © Ute Grabowsky/Imago

Eine schlaflose Nacht haben einige Menschen ab und an. Wenn das aber zur Regel wird, sollten Sie aktiv gegensteuern. Denn Schlaf hält uns nicht nur gesund.

Wer eine Nacht durchgemacht hat, bekommt die Folgen sofort zu spüren: Müdigkeit, schlechte Konzentration und Leistungsfähigkeit sowie schlechte Laune zählen zu den möglichen Effekten. Auch die körpereigene Abwehr leidet. Denn während der Schlafphasen regeneriert der Körper und tankt Energie für den nächsten Tag. Wer dauerhaft zu wenig schläft, riskiert damit eine höhere Anfälligkeit für Infektionen.

Schlaflosigkeit ist kein seltenes Phänomen: Seit 2010 sind die Schlafstörungen bei Berufstätigen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren um 66 Prozent angestiegen, geht aus einem DAK-Bericht hervor. 80 Prozent der Erwerbstätigen geben im Rahmen des DAK-Gesundheitsreports an, schlecht zu schlafen. Hochgerechnet auf die Bevölkerung seien dies rund 34 Millionen Menschen, heißt es weiter. Der Schweregrad der Schlafstörung variiere allerdings stark, von der schweren Schlafstörung Insomnie sind rund zehn Prozent der Berufstätigen betroffen, so das Ergebnis des Gesundheitsreports.

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Schlafmittel über längere Zeit nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen

Das Problem: Viele Menschen nehmen ihre Schlafstörungen nicht ernst und holen sich keine ärztliche Hilfe. Doch dieser ist oft essenziell wichtig, denn „Schlafstörungen erhöhen beispielsweise das Risiko für Depressionen und Angststörungen. Möglicherweise besteht hier ein Zusammenhang mit dem starken Anstieg der Krankmeldungen bei den psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren“, so Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.

Schlafmittel auf eigene Faust einzunehmen ist dauerhaft keine Lösung: „Heute werden noch immer zu viele Mittel mit Abhängigkeitspotenzial über zu lange Zeiträume eingenommen“, erläutert Prof. Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums an der Berliner Charité: „Wichtig ist, die Behandlung mit Schlafmitteln geschulten Ärzten zu überlassen“, zitiert ihn die Adler-Apotheke in Oestrich-Winkel auf ihrer Webseite.

Schlaflose Nächte: Ein Überblick über die Ursachen

Wie aus dem DAK-Report hervorgeht, stecken vor allem folgende Gründe hinter Schlafstörungen bei Arbeitnehmern:

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