Ein Kind mit dunklem Haar und Zopf lächelt leicht und bastelt eine Figur aus bunten Schnüren (Symbolfoto)
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Kinder sollten unbeschwert spielen, ohne allergene Reize in Bastelmaterialien (Symbolfoto).

Studie Umweltbundesamt

Allergierisiko bei Kindern: Urin von Kindern stark mit gefährlichen Chemikalien belastet

  • Christine Pander
    vonChristine Pander
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Das Umweltbundesamt hat den Urin von 2.500 Kindern untersucht: Bei fast allen Teilnehmern wurden hohe Mengen an Stoffen nachgewiesen, die allergen wirken oder im Verdacht stehen, Allergien auszulösen. 

Dessau-Roßlau – Sie stecken in Spielzeug, Schulsachen, Bastelmaterialien, aber auch Weichspülern oder Wandfarbe: Chemikalien, die Allergien auslösen können. Eine Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt, dass fast alle getesteten Kinder Reste davon im Körper haben. Das kann für Kinder und Jugendliche Folgen haben, die das Umweltbundesamt als bedenklich einstuft:* Stoffe, die als vermeidbar gelten, sollten in Produkten, die in Kinderhände gelangen, nicht enthalten sein. Denn sie können Allergien begünstigen oder auslösen. Da Allergien nicht geheilt, sondern nur behandelt werden können, sind Risikofaktoren laut Umweltbundesamt zu vermeiden.

Häufig sind Kinder und Jugendliche der Studie zufolge mit einer Mischung der Chemikalien belastet. Noch können Forscher allerdings nicht genau sagen, wie die Stoffe in Kombination wirken und ob sie Allergien auslösen. Die Experten haben beispielsweise Rückstände von Lysmeral, MIT, CIT oder Bisphenol A gefunden. Zum Teil liegen die Befunde über den zulässigen Grenzwerten. Das ist nach Angaben von Dr. Malgorzata Debiak, Toxikologin des Umweltbundesamtes (UBA) in Berlin, problematisch. „Für mehr als 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland können gesundheitliche Beeinträchtigungen durch perfluorierte Verbindungen nach heutigem Stand der Kenntnisse nicht mehr mit ausreichender Sicherheit ausgeschlossen werden“, sagt die Toxikologin.*24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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