1. Startseite
  2. Leben
  3. Gesundheit

Allergische Reaktion auf Latex: 5 Tipps für einen beschwerdefreien Alltag

Erstellt:

Kommentare

Bunte ungefüllte Luftballons fallen aus einem silberfarbenen Säckchen (Symbolbild)
Luftballons bestehen häufig aus Naturlatex und sollten bei einer Latexallergie gemieden werden (Symbolbild). © imago images / Shotshop

Bei einer Latexallergie reagieren Betroffene überempfindlich auf Eiweiße im Naturlatex. In welchen Gegenständen sich der Allergieauslöser verbergen kann und welche Vorsichtsmaßnahmen im Alltag helfen.

Berlin – Wer nach dem Kontakt mit Gummihandschuhen, Babyflaschen oder Luftballons gereizte Haut, Augen oder Atemwege hat, leidet vermutlich an einer Latexallergie. Dabei reagiert das Immunsystem überempfindlich auf bestimmte Stoffe im Saft des Kautschukbaumes. Es kann sich dabei entweder um eine Kontaktallergie oder um eine Allergie des Soforttyps handeln, bei der Betroffene auf wasserlösliche Proteine im Naturlatex reagieren. In seltenen Fällen droht dann sogar ein allergischer Schock. Aus diesem Grund ist es bei einer Latexallergie wichtig, den Allergieauslöser im Alltag so gut es geht zu meiden.*

Allergiker sollten dazu bei Gummiprodukten auf entsprechende Hinweise achten. Sie sind in Deutschland durch das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) vorgeschrieben, können aber leicht übersehen werden. Oft wird Naturlatex auch mit Begriffen wie Naturkautschuk, Elastodien oder Federharz umschrieben. Viele Gummiartikel lassen sich auch vorsorglich durch gummifreie Alternativen, etwa aus Plastik, Leder, PVC oder Metall ersetzen. Auch Kreuzreaktionen auf tropische Früchte und bestimmte Zimmerpflanzen sind bei Latexallergikern möglich. Ist es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zum Kontakt mit dem Allergieauslöser gekommen, sollten Betroffene duschen, die Haare waschen und die Kleidung wechseln. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant

Kommentare