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Haben Kinder länger als 15 Minuten einen Fieberkrampf, rufen Eltern besser einen Notarzt. Foto: Patrick Seeger

Ohne Bewusstsein

Andauernder Fieberkrampf - Eltern sollten den Notarzt rufen

Kleine Kinder können schnell sehr hohes Fieber bekommen. In einigen Fällen kommt es dann sogar zu einem Krampf. Hält dieser Zustand jedoch zu lange an, ist ein Notarzt erforderlich.

Köln (dpa/tmn) - Bei einem Fieberkrampf ihres Kindes sind Eltern oft unsicher, was zu tun ist. Ein Fall für den Notarzt ist ein solcher Krampf, wenn er länger als 15 Minuten dauert und die Muskelkrämpfe einseitig sind.

Das Kind bekommt dann krampflösende Medikamente, und der Fieberkrampf klingt normalerweise rasch ab, wie das Institut für Wirtschaftlichkeit und Qualität im Gesundheitswesen auf seinem Patienteninformationsportal erläutert.

Meist sind Fieberkrämpfe eher harmlos. Ein einfacher Fieberkrampf dauert laut dem Portal gesundheitsinformation.de drei bis vier Minuten. Währenddessen sollten Eltern darauf achten, dass das Kind sich nicht verletzt, indem es sich zum Beispiel stößt. Außerdem sollte es nichts zu essen oder zu trinken bekommen. Es mache Sinn, das Kind nach einem Fieberkrampf vom Arzt untersuchen zu lassen.

Im Fieberkrampf verliert das Kind das Bewusstsein, die Muskulatur verkrampft sich, Arme und Beine zucken. Häufig verdrehen Kinder die Augen oder haben einen starren Blick. Solche Krämpfe können auftreten, wenn Fieber schnell stark steigt oder sehr hoch ist.

Infos auf www.gesundheitsinformation.de

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