Anspruch auf Untersuchung

SYKE. Gemäß dem deutschen gesetzlichen Früherkennungsprogramm hat jede Frau ab dem Alter von 20 einen Anspruch auf eine jährliche gynäkologische Untersuchung. Ziel ist unter anderem die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Im November vergangenen Jahres wurden die Krebsfrüherkennungs-Richtlinien geändert.

Demnach sind alle nach dem 1. April 1987 geborenen gesetzlich versicherte Frauen dazu verpflichtet, sich einmalig von dem behandelnden Hausarzt oder Gynäkologen über die Untersuchung auf Gebärmutterhalskrebs beraten zu lassen. Frauen, die diese Beratung ablehnen, müssten im Fall einer solchen Krebserkrankung zwei statt ein Prozent ihres Einkommens an Zuzahlungen etwa für Arzneimittel leisten. Die Durchführung der Untersuchung selbst ist hingegen keine Pflicht: Es bleibt auch weiterhin jeder Frau selbst überlassen, ob sie diese wahrnehmen möchte, ohne dass ihre Entscheidung einen Einfluss auf die spätere Zuzahlung hätte.

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