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Asthma durch zu viel Putzen: So gefährlich sind Reinigungsmittel für Kinder

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Von: Jasmina Deshmeh

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Ein Mädchen hält einen Asthma-Inhalator in die Kamera (Symbolbild).
Asthma zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter (Symbolbild). © Silvia Marks/picture alliance/ dpa

Chemikalien in Putzmitteln können die Atemwege reizen. Welchen Einfluss das auf die Gesundheit von Kleinkindern hat, haben Wissenschaftler aus Kanada in einer Studie untersucht.

Vancouver – Asthma bronchiale zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter. Ein Forscher-Team der Simon Fraser Universität in Vancouver hat nun untersucht, welchen Einfluss Chemikalien in Reinigungsmitteln auf die Entstehung von Asthma bei Kleinkindern hat. Die Ergebnisse der Studie zeigen: Der häufige Einsatz von Putzmitteln erhöht das Asthma-Risiko beim Kind. Das gilt vor allem für Reinigungsmittel mit Duftstoffen. 

Die Ergebnisse tragen zum Verständnis bei, wie frühzeitige Umwelteinflüsse die Entwicklung allergischer Atemwegserkrankungen beeinflussen. Die ersten Lebensmonate sind für die Entwicklung des Atmungs- und Immunsystems eines Menschen besonders entscheidend. Durch die Identifizierung von Risikofaktoren im Säuglingsalter könnten künftig vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, um das Asthma- und Allergierisiko bei Kindern zu senken. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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